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Blog: Mein Weg zur Kinderpflegerin.

August 2015

Ganz offiziell...


Kurz bevor meine Töchter ihr Jahreszeugnis erhalten, bekomme ich Post aus Würzburg. Und siehe da - mein Abschlusszeugnis zur „staatlich geprüften Kinderpflegerin“ befindet sich in dem Umschlag. Endlich!

Ganz offiziell...

Kurz bevor meine Töchter ihr Jahreszeugnis erhalten, bekomme ich Post aus Würzburg. Und siehe da - mein Abschlusszeugnis zur „staatlich geprüften Kinderpflegerin“ befindet sich in dem Umschlag. Endlich!

 

Voller Erfolg!

Zwei Noten kenn ich ja noch nicht. Ich war mir äußerst unsicher, was bei PP und Deutsch wohl raus kommt. Hab doch tatsächlich jeweils eine 1 geschafft. Unglaublich! Bei den übrigen Prüfungen weiß ich bereits die vorläufigen Ergebnisse. Im Zeugnis heißt das also: ein Mal die Note 3, drei Mal die Note 2 und neun Mal die Note 1. Hab damit einen Durchschnitt von 1,38 erreicht! Jippi!!! Ich bin stolz auf mich. Kreischend renne ich durch die Wohnung und freue mich riesig, dass sich die vielen Mühen so gelohnt haben.

 

Es ist Sommer!

Und bevor es bei mir im September mit dem Vorbereitungslehrgang für die Erzieherprüfung weitergeht (soll mir ja schließlich nicht langweilig werden), genieße ich nun erstmal diesen nicht enden wollenden Megasommer!
Ich hoffe ihr tut das auch alle!
 

Juni / Juli 2015

Würzburg ruft …


Wieder ein Sonntag, letztes Juniwochenende, Tickets sind gebucht. Der Sommer ist da! Und ich bin auch wieder zur Stelle.

Würzburg ruft …

Wieder ein Sonntag, letztes Juniwochenende, Tickets sind gebucht. Der Sommer ist da! Und ich bin auch wieder zur Stelle. Im Zug lerne ich meine vielen, vielen Karteikarten für Pädagogik und Psychologie (kurz PP). Ich bin fleißig im Juni: an die 500 Stück dürften es nun sein. Alle möglichen Entwicklungsbereiche, Lerntheorien, Erziehungsmethoden, Fördermöglichkeiten und vieles mehr. Diesmal wohne ich im Stadtteil, in dem sich mein Prüfungskindergarten befindet. Mein Stammhotel ist ausgebucht. Ich bin in einem Privathaushalt eingecheckt: eigenes Zimmer mit Bad. Bekomme sogar ein ganz bezauberndes Frühstück! Fühl mich pudelwohl.
Den Sonntagabend nutze ich noch intensiv um alles, was noch nicht im Langzeitgedächtnis ist, wenigstens ins Kurzzeitgedächtnis zu kloppen. Für Deutsch bereite ich mich hauptsächlich für die Erörterung vor. Einige Standardthemen, wie Interkulturelle Erziehung, Inklusion oder Helikoptereltern sollte man einfach argumentativ abhandeln können.


Die beiden letzten schriftlichen Prüfungen

Nicht nur wir Externe, auch die Schüler der Berufsfachschule müssen diesmal ran. Wir schreiben in der Turnhalle, alles hoch offiziell. Im Normalfall sind PP und Deutsch die einzigen schriftlichen Nachweise für den Abschluss. Mir kommt es nach den 11 Prüfungen bisher gar nicht so entscheidend vor. Ich gehe entspannt in die Prüfungen rein, finde aber irgendwie nicht so richtig rein. Vielleicht ein kleiner Durchhänger? Wär´s ein Wunder!


Pädagogik & Psychologie

In PP kommt doch tatsächlich meine Vermutung dran: Verhaltensauffälligkeiten! Ich komme eigentlich gut hin mit der Zeit. Vielleicht hätte ich bei den ersten Fragen nicht ganz so viel schreiben sollen. Bei einer 12 Punkte Frage bin ich mir rückblickend nicht mehr sicher, ob ich alles hab, was erwartet wird. Mal sehen. Geschafft ist es jedenfalls schon mal!


Deutsch

Entgegen jeglicher Empfehlung meiner Deutschlehrerin und meiner Vorbereitung in Richtung Erörterung, wähle ich spontan doch die alternative Textarbeit aus.

Nach Deutsch mündlich und vielen Vorbereitungsklausuren und Übungsaufsätzen habe ich an diesem Tag keine Lust zum 100sten Mal das Thema Inklusion auszuschlachten. Im Nachhinein wäre das mitunter die bessere Wahl gewesen - keine Ahnung, wir werden sehen. Ich entscheide mich für den Kommentar zu den Helikoptereltern. Das Thema spricht mich sehr an. Ob ich ausreichend nah am Text geblieben bin? Ich vermute, ich habe zu viel eigenen Senf dazu gegeben. Außerdem habe ich am Anfang bei der Auswahl etwas Zeit verloren. Ab Ende wurde es ein bisserl knapp. Aber es wird schon reichen - hoffe ich.


Würzburg-München-Würzburg!

Gleich nach Deutsch können wir nun endlich noch unser Thema für die praktische SPP Prüfung ziehen. Mein Los fällt auf ein Sing- und Tanzspiel mit 10 Kindern. Keine schlechte Wahl wie ich finde…Die Prüferin lerne ich zum Glück auch noch schnell kennen. Ist schon beruhigend wenigstens mal ein Gesicht gesehen zu haben.
Und da am 1. Juli mein erster Arbeitstag in der Mäuseburg ansteht, nutze ich die zwei Juni-Tage noch in Würzburg im Kindergarten aus. Also schnurstracks dorthin. So kann ich gleich mit meiner Praxisanleitung besprechen, welche Kinder ich nehme, welche Förderziele geeignet sind und was sonst noch alles vorzubereiten ist. Meine Kollegin vor Ort ist super nett und unterstützt mich wo es geht. Ich bin wirklich dankbar dafür. Tags darauf habe ich nochmal einen ganzen Tag um die Kids näher kennenzulernen. Die Mädels und Jungs sind mit wohlgesonnen, ich fühl mich richtig aufgehoben und freu mich sogar auf nächste Woche!

Auch meine erste kurze Arbeitswoche in München fühlt sich gut an. Die Kinder freuen sich, die Kollegen auch, von mir ganz zu schweigen! Bei hochsommerlichen Temperaturen plantschen wir eigentlich den ganzen Tag - das macht Spaß, sag ich euch! Ich finde sogar Zeit das Sing- und Tanzspiel, das ich ausgewählt habe, mit einigen Kindern auszuprobieren. "Rommel Bommel", falls es jemand nachtanzen möchte…


Die allesentscheidende praktische Prüfung

Sonntag - schon wieder Würzburg. Fahr aber ein bisserl später als sonst. In Anbetracht der brütenden Hitze, hätte es noch später sein können! Schwitz!!! Zum Abendessen treffe ich mich mit Schulkolleginnen, unsere Stimmung ist super. Wir freuen uns alle, dass es endlich bald rum ist. Montag hospitiere ich noch einen Tag im Kindergarten, spiele ausgelassen mit den Kindern und bereite alles vor. Auch den Abend mache ich mir richtig schön. Da ich wirklich gut vorbereitet bin, bleibt Zeit für einen leckeren Falafel-Teller und nen kühlen Drink.

Am Prüfungsmorgen sind die Temperaturen wieder hoch, meine Aufregung noch größer. Ich bin zufrieden, wie alles läuft. Machen wir´s kurz: schlittere knapp an einer 1 vorbei. Und bin sehr zufrieden mit einer wohlverdienten 2. Die Einleitung ist im Vergleich zum Hauptteil zu lang geraten, das ist der wesentliche Knackpunkt. Die Prüferin und meine Anleitung loben mich insgesamt sehr und geben mir ein tolles Feedback, das ich dankbar annehme. War halt ein Auswärtsspiel ,-)
 

Mai 2015

Eine Woche Praxispower!


Der Koffer ist prall gefüllt, ich bin bestens gerüstet für diese Powerwoche: Sechs Prüfungen in vier Tagen!

Eine Woche Praxispower!

Diesmal fahre ich erst Montagmorgen nach Würzburg. Das verlängert das Wochenende mit meiner Familie ungemein. Bin froh mich diesmal so entschieden zu haben. Die erste Prüfung ist erst mittags und so macht das absolut Sinn. Zudem verliere ich mich im Bastelwahnsinn. Einerseits mache ich mir viel Arbeit für die Vorbereitung meiner praktischen Angebote. Andererseits überwiegt der Spaß, den ich damit habe. Ich zeichne, falte, knete, schneide, laminiere, nähe und suche allerhand Kram aus den Kinderzimmern zusammen. Meine Mädels haben die reinste Freude mit mir. Der Koffer ist prall gefüllt, ich bin bestens gerüstet für diese Powerwoche: Sechs Prüfungen in vier Tagen!


Werken & Gestalten

Montagvormittag komme ich also just in time im Hotel an, suche schnell meine Grundausstattung für dieses Fach zusammen und los geht´s zur Berufsfachschule.
Die Prüfungsaufgabe lautet, eine Einladungskarte zu fertigen. Auf dem Titel soll ein mehrfacher Klappschnitt gestaltet werden. Dies bedeutet, ein halbes Motiv auszuschneiden und dieses nach außen zu klappen. Somit erhält man das komplette Bild in Negativ-Positiv-Optik. Sieht hübsch aus. Und mehrfach meint eben, dass in verschiedenen Ebenen nochmals zurückgeklappt wird. Ist schon eine ziemlich filigrane Angelegenheit, wir werden genau beobachtet während wir arbeiten und ich habe das Gefühl, dass jedes Detail dokumentiert wird. Mit meinem Ergebnis bin ich allerdings sehr zufrieden. Die Stunde Bearbeitungszeit reicht gerade so aus für mich.


Sport & Bewegungserziehung

Gleich am Dienstagmorgen bin ich um 8 Uhr die erste, die zur Prüfung antritt. Kurz vor sieben ziehe ich los, Frühstück gibt’s heute unterwegs. Im Gepäck habe ich eine Turnstunde mit einem Kleingerät und eine Bewegungsgeschichte. Vor Ort ziehe ich das Thema „Bewegungsgeschichte“. Und nachdem so nach und nach die Berufsschüler endlich auftauchen, kann ich immerhin mit sechs (statt mit zehn) Schülern loslegen. Meine „Kinder“ machen sehr gut mit und wir erleben gemeinsam eine Phantasiereise auf eine Frühlingswiese. Wir hüpfen, kriechen, watscheln, tanzen und rutschen durch die Turnhalle. Ein bisschen anders als geplant läuft alles, aber das macht die Aufregung eben. Ist schon irgendwie lustig mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen so durch die Gegend zu springen.


Musik & Musikerziehung

Zwei Stunden Pause und dann geht´s weiter mit meinen musikalischen Angeboten. Auch hierfür bereite ich mich im Vorfeld auf zwei Themen vor. Eine Liedeinführung und eine Klanggeschichte. Hier ziehe ich zum Glück das Lied. Bin froh, nicht noch eine Geschichte zum Besten geben zu müssen.
Meine „Kinder“ sind wieder wirklich brav, fast ein wenig zu sehr. Echte Kinder bringen viel mehr Situatives und lustige Ideen, die man schön aufgreifen kann. Spaß haben wir dennoch und ich glaube, auch die Prüferinnen sehen das so. Danach kommt noch ein kleiner Theorieteil. Ich erkläre meine Ziele, die ich mit meinem Lied vermitteln möchte. Das Orff-Instrumentarium wird abgeprüft, Rhythmen muss ich klatschen und auf dem Glockenspiel spielen. Kann ich aber alles gut meistern, die entspannte Atmosphäre trägt auch dazu bei.


Deutsch mündlich

Der Mittwoch beginnt wieder sehr früh. Gleich um acht Uhr treten drei meiner Kolleginnen und ich zur mündlichen Deutschprüfung an. Zum Thema Inklusion müssen wir nach zehn Minuten Vorbereitungszeit 20 Minuten dazu diskutieren. Insgesamt könnten wir die Argumente alle ein bisschen strukturierter abhandeln, aber ich denke, wir haben das ganz gut gemeistert.
Zum einen sind wir auf viele Themen sehr gut vorbereitet. Alles, was so in Deutsch drankommen kann, besprechen wir ziemlich ausführlich im Vorfeld. Die Argumente für und wider sitzen also relativ gut. Und zum anderen kennen wir Vier uns durch die letzten gemeinsamen Wochen ein wenig. Das trägt durchaus zu einer guten Gesprächsatmosphäre bei. War also halb so schlimm.


Praxis- & Methodenlehre & Medienerziehung

Anspruchsvoller ist sicher die zweite Prüfung an diesem Tag. Eine große Herausforderung für mich ist es, auf sieben Angebote wirklich perfekt vorbereitet zu sein. Und dann kurz zuvor eines abrufen zu können und dieses so durchführen zu können, dass es meinen Ansprüchen genügt. Und nicht nur dass: es muss eben auch den Standards der Berufsfachschule entsprechen. Das ist in der Vorbereitung die wirklich große Schwierigkeit. Eigentlich haben wir jedes der Angebote auf andere Art und Weise gelernt und durchgeführt. Vieles muss ich für die Prüfungsphase einfach über den Haufen werfen. Vieles lerne ich aber kurzfristig dazu und werde dies auch für die Zukunft übernehmen.
Ich habe also folgende Angebote im Kopf und im Koffer dabei: Sing-& Tanzspiel, Bilderbuchbetrachtung, Knetangebot, Faltangebot, Märchenerzählen, Fingerspieleinführung, Sachgespräch zu heimischer Pflanze.
Wenn ich eines ausschließen dürfte, dann das Märchen. Dieses muss nämlich möglichst nah am Original auswendig erzählt werden. Die Berufsschüler in Würzburg werden damit verschont, wir müssen durch.
Ich im Speziellen: denn ich ziehe mein “Lieblingsangebot“. Mittlerweile habe ich mich aber auch mit meinen „Bremer Stadtmusikanten“ identifiziert und bin sehr zufrieden, dass ich ohne Hänger durchkomme. Ich bin schon wirklich aufgeregt und finde es ziemlich anspruchsvoll, erst einmal zehn Minuten den Alleinunterhalter zu spielen. Im bfz haben wir die Märchen gemeinsam mit den Kindern erarbeitet, das liegt mir mehr. Da ist einfach mehr Interaktion gegeben. Aber so ist es eben - und es ist schließlich geschafft!


Hauswirtschaft

Erstmal die letzte Prüfung und einer meiner liebsten Bildungsbereiche. Und wieder gleich früh morgens bestreite ich gemeinsam mit meiner Kollegin die hauswirtschaftliche Prüfung. Wir ziehen ein Thema, haben 30 Minuten Vorbereitungszeit und legen schließlich los. Da wir im Vorfeld schon eine Liste der möglichen Zutaten erhalten, haben wir schon ein Kräutermemory dabei. Wir bereiten mit vier Berufsschülern einen Kräuterquark zu. Meine Kollegin übernimmt den Hauptteil, ich darf die Einleitung und den Schluss durchführen. Ich habe auch eine Bildtafel dabei mit diversen Icons für Hygienemaßnahmen und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Die „Kinder“ dürfen mit diesen Materialien gemeinsam das Rezept und alle notwendigen Vorbereitungen erarbeiten. Es macht mir große Freude und die Blicke der Prüferinnen bestätigen mich in meinem Gefühl. Im Schluss spielen wir gemeinsam zur Wiederholung des Rezepts „Ich packe meinen Korb“. Wir decken gemeinsam den Tisch und die Kinder würfeln einen Tischspruch, der das gemeinsame Essen einläutet. Guten Appetit also!


Pfingstferien!

Elf von 14 Prüfungen sind geschafft! Jetzt schnaufe ich erstmal durch, das hab ich mir verdient. Ich war sogar schon zwei Mal in dem Würzburger Kindergarten, in dem ich geprüft werde. Fühle mich da sehr wohl, kenne schon einige Kinder ganz gut und freue mich auf die SPP-Prüfung.
Bis Ende Juni mache ich nun eine kleine Blogpause, denn jetzt gibt´s erstmal nichts Neues zu berichten. Am 29. Juni sind die beiden letzten schriftlichen Prüfungen und am 7. Juli die allesentscheidende SPP-Prüfung im Kindergarten.
Aber jetzt genieße ich erstmal zwei Wochen Pfingstferien und mache so gut wie nichts! Vielleicht ein bisschen was, wenn´s mich juckt. Wünsch euch was - bis bald!
 

Mai 2015

Und die nächsten zwei auch...


Am Muttertag sitze ich also allein im Zug und fahre wieder gen Würzburg. Diesmal fällt mir das etwas schwer, aber Augen zu und durch!

Und die nächsten 2 auch...

Am Muttertag sitze ich also allein im Zug und fahre wieder gen Würzburg. Diesmal fällt mir das etwas schwer, aber Augen zu und durch!
 

Sozial-& Berufskunde

Tja, im Vergleich zum letzten Jahr ist die Prüfung relativ politisch angelegt: Aufgaben vom Bundestag, Ursachen von Arbeitslosigkeit und politische Einflussmöglichkeiten, um diese einzudämmen. Zum Glück sehe ich mir auch noch am Abend zuvor die Wahlrechtsgrundsätze an. So kann ich die Aufgaben insgesamt ganz gut beantworten.
Und bevor die nächste Prüfung naht, genieße ich erstmal sonnig mediterrane Stunden in Würzburg.
 

Ethik & ethische Erziehung

Ob das Lernen unter freiem Himmel bei schwül-heißem Sommerwetter ausreichend ist? Was soll ich sagen. Die Zeit sitzt mir schon etwas im Nacken. Ich hätte insgesamt alle Antworten ein wenig logischer aufbauen können, mal sehen...

Und auch hier bewährt es sich, dass ich nicht so sehr auf Lücken setze. Es kommt doch tatsächlich was zum Hinduismus dran. Zum Glück kenne ich auch hier ein religiöses Fest. In diesem Sinne wünsche ich Allen morgen einen schönen Feiertag!
 

Mai 2015

Die ersten 3 sind geschafft!


Sonntagvormittag fahre ich gemütlich mit dem Zug nach Würzburg. Es regnet in Strömen als ich von zuhause losziehe. Irgendwie schon ein komisches Gefühl meine Familie zurückzulassen. Und das für schriftliche Prüfungen, die dieses Jahr zentral gestellt werden. Kofferpacken und der ganze Wahnsinn für Klausuren, die in München identisch geschrieben werden. Dem sollte sich mal jemand mit einem Konzept in petto annehmen. Oder nicht? Die ersten drei Prüfungen jedenfalls stehen ganz im Zeichen von Natur und Umwelt.

Die ersten 3 sind geschafft!

Sonntagvormittag fahre ich gemütlich mit dem Zug nach Würzburg. Es regnet in Strömen als ich von zuhause losziehe. Irgendwie schon ein komisches Gefühl meine Familie zurückzulassen. Und das für schriftliche Prüfungen, die dieses Jahr zentral gestellt werden. Kofferpacken und der ganze Wahnsinn für Klausuren, die in München identisch geschrieben werden. Dem sollte sich mal jemand mit einem Konzept in petto annehmen. Oder nicht?
Die ersten drei Prüfungen jedenfalls stehen ganz im Zeichen von Natur und Umwelt.

Ökologie & Gesundheit

Unglaublich was ich noch an Lerneinheiten am Sonntag schmeißen kann. So allein im Hotelzimmer hat auch was für sich. Bin bestens ausgestattet mit einem Miniwasserkocher, der mir den Ein oder Andren feinen Tee beschert.
Gut vorbereitet tuckere ich dann am Morgen mit der Straßenbahn zur Berufsfachschule. Die anderen Externen sind genauso entspannt und gut gelaunt wie ich. Und so toben wir uns dann prüfungsbedingt im Wald aus. Wir beschreiben diverse Verhaltensregeln, Sicherheitsmaßnahmen und Risiken, wie z.B. Zecken. Auch Wahrnehmungsübungen im vielseitigen und erlebnisreichen Gartengelände sind Thema. Insgesamt gut zu machen, selbst wenn man nicht sehr viel gelernt hätte.

Mathematik / Naturwissenschaften & Technik

Kurze Pause und schließlich muss das nächste Fachwissen rausgehauen werden. Ganz und gar wie´s Brezlbacken. Auch dieses Fach wird schwerpunktmäßig zu Wald und Naturerfahrungen geprüft. Versuche, Kompetenzen, Partizipation und viel Allgemeines zum Experimentieren. Für mich ebenfalls ganz gut zu machen. Auch wenn ich mein „Blabla“ nicht so genau einschätzen kann- die Zeit ist knapp bemessen: 45 Minuten. Da bleibt nur die Möglichkeit es wie aus der Pistole geschossen niederzuschreiben. Es scheint als ginge es nicht darum reines Fachwissen abzufragen sondern abzuschätzen, wie schnell wir das selbige zu Protokoll geben können.

Rechtskunde

Nach einem schönen Tag Prüfungspause, an dem auch Zeit bleibt für Shopping in der Altstadt und einen Schoppen an der alten Mainbrücke geht’s weiter mit Rechtkunde. Auch hierfür sind trotz Freizeit ausreichend effektive Vorbereitungszeiten vorhanden. Und trotz alledem ist die Zeit in Würzburg auch ein klein bisschen wie Urlaub. Schon lustig, das unter diesen Umständen zu sagen …
Am Mittwoch also Rechtkunde: Themen wie Aufsichtspflicht, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, Verkehrssicherungspflicht und Datenschutz. Alles keine Überraschungen! Und nicht zu vergessen: die gute alte Bayerische Verfassung. Ich sage nur „Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne“. In diesem Sinne, bis nächste Woche!

 

April 2015

Meine Prüfungstermine stehen


Würzburg ist wunderschön. Ich bin zum ersten Mal dort. Aber der erste Eindruck ist sehr positiv. Vom Hauptbahnhof schlängelt sich die Straßenbahn durch die Altstadt hindurch direkt zu meiner Berufsfachschule, an der ich geprüft werde. Ein bisschen Zeit plane ich natürlich bei meiner Reise mit ein, sodass ich am Dom einen kleinen Stadtbummel einwerfe. Bei strahlendem Sonnenschein kann ich so ein wenig die Stadt erkunden bevor der Infomarathon beginnt.

Der erste Eindruck:

Würzburg ist wunderschön. Ich bin zum ersten Mal dort. Aber der erste Eindruck ist sehr positiv. Vom Hauptbahnhof schlängelt sich die Straßenbahn durch die Altstadt hindurch direkt zu meiner Berufsfachschule, an der ich geprüft werde. Ein bisschen Zeit plane ich natürlich bei meiner Reise mit ein, sodass ich am Dom einen kleinen Stadtbummel einwerfe. Bei strahlendem Sonnenschein kann ich so ein wenig die Stadt erkunden bevor der Infomarathon beginnt. Die BFS ist groß, modern und sehr gut ausgestattet. Die Dozenten, die ich vor Ort kennenlerne, scheinen sehr professionell zu sein und wirklich sympathisch. Ich habe ein gutes Gefühl! Schon irgendwie komisch, plötzlich die Lehrkräfte zu sehen, die meine Prüfungsklausuren korrigieren oder mich praktisch prüfen werden.

Wie und was?

Meine Vermutung, dass dieses Jahr alle Prüflinge die zentral gestellten schriftlichen Prüfungen schreiben werden, hat sich bestätigt. Wie meine Kolleginnen und Kollegen habe auch ich die ersten zwei Maiwochen alle schriftlichen Prüfungen zu absolvieren. Das heißt im Klartext: Ökologie & Gesundheit / Mathe & Naturwissenschaften / Rechtskunde / Sozial- & Berufskunde / Ethik. Uffa!
Im Anschluss folgt dann in Würzburg eine ganze Woche mit allen praktischen Prüfungen und Deutsch mündlich. Diese Prüfungen kann jede BFS stellen, wie es beliebt. In meinem Fall, wie gesagt, alle praktisch: Werken & Gestalten / Musik / Bewegung / Praxis- & Methodenlehre / Hauswirtschaft. Vorbereiten muss ich dafür so allerhand Angebote, 14 an der Zahl. Am Tag der Prüfung ziehe ich dann, welches meiner Angebote ich zum Besten geben darf. Da liegt noch ein ordentliches Stück Arbeit vor mir…

Lernen, was das Zeug hält…

Die nächsten zwei Wochen bereite ich mich also intensiv auf alle anstehenden Prüfungen vor. Jetzt kann ich endlich priorisieren, was zuerst, in welchem Umfang und mit welchen Schwerpunkten. Aber bei allem Lerneifer, darf natürlich die Vorbereitung auf die praktischen Prüfungen nicht leiden. Ein wenig anders, als bisher gelernt, wird das ein oder andere Fach doch geprüft, darüber werde ich mir langsam klar. Ich denke, ich muss erst einmal reinfinden in die diversen Spezialitäten. Und auf Knopfdruck heißt es nun kreativ sein, begeistern, überzeugen!

Orgawahnsinn…

Und dann wäre da auch noch die Organisation drum herum: Ich suche nun nach einem Zimmerchen in Würzburg. Für einige Zeitfenster muss ich in Unterfranken voll und ganz mit Sack und Pack einchecken. Mal sehen was ich da finde. Ich hoffe, ich habe bald eine Basisstation- das würde mir schon Sicherheit geben.
Und dann wären da noch meine Kinder. Irgendwie muss ja trotzdem alles weiterlaufen. Aber letzten Endes fügt sich dann doch alles zum Guten. Einige Menschen aus meinem Umfeld bieten ihre Hilfe an- mein Mann muss sowieso ran!
Nun muss ich aber wirklich ran an die Bücher! Im Mai berichte ich dann, wie die einzelnen Prüfungen so laufen- bis bald!
 

April 2015

April, April!


Nein- es ist kein Scherz: ich habe es nun ganz offiziell! Ich beginne nach meinen Prüfungen meinen Job als staatlich anerkannte Kinderpflegerin in der Mäuseburg. Ich freu mich riesig und ich glaube auch meine Kollegen/innen und meine Kinder tun das!

April, April!

Nein- es ist kein Scherz: ich habe es nun ganz offiziell! Ich beginne nach meinen Prüfungen meinen Job als staatlich anerkannte Kinderpflegerin in der Mäuseburg.
Ich freu mich riesig und ich glaube auch meine Kollegen/innen und meine Kinder tun das! En tolles Gefühl! Noch vor dem Sommer darf ich ein paar Wochen arbeiten- ich kann es kaum erwarten… Hoffe dass ich wie geplant zum Ende Juni meine Prüfungen alles absolvieren konnte. Wenn nicht findet sich eine Lösung. Genaueres weiß ich hoffentlich am Mittwoch

Würzburg – ich komme!:

Die Infoveranstaltung am Mittwoch wird hoffentlich einige ??? meiner vielen Karteikarten beantworten. Der Zug ist jedenfalls gebucht, meine Fragen vorbereitet. Ich hoffe mal, dass sich die Berufsschule Zeit nimmt die externen Prüflinge mit einem guten Gefühl wieder nach Hause zu schicken. Denn dann gehen die Detailplanungen los: Zimmer buchen, Fahrten planen, die eigenen Kinder versorgen, den Ehemann einspannen und nicht zu vergessen: die Prüfungsvorbereitung strukturieren.

SPP, so hab ich mir das nicht vorgestellt…

Und wie es aussieht, muss ich leider die Praktische Prüfung (Sozialpädagogische Praxis) in einem Kindergarten vor Ort, also Würzburg, absolvieren. Ich hätte so gern das Vergnügen gehabt mit den Mäusen diesen Termin bestreiten zu dürfen. Aber da die Hoffnung ja bekanntlich zu Letzt stirbt, wird es ja vielleicht noch so kommen. Am Mittwoch weiß ich mehr! Und wenn dem wirklich so sein sollte, muss ich eben aus dieser Situation meinen Gewinn schlagen. Ist evtl. auch eine Chance mit mir unbekannten Kindern ein erfolgreiches Angebot zu bestreiten. In jedem Fall werde ich versuchen solange wie möglich in dem mir zugeteilten Kindergarten zu hospitieren. Nur so kann ich meine Zielgruppe richtig einschätzen und die Bildungsziele entsprechend erreichen.
 

März 2015

Alles neu macht der März!


Die letzten Klausuren laufen wieder super für mich. Auf diesen Lorbeeren kann ich mich aber leider nicht ausruhen. Die Fülle an Stoff, die ich dann für die einzelnen Abschlussprüfungen parat haben muss, ist enorm. Und es warten noch viele jungfräuliche Karteikärtchen auf mich. Die schulischen Verpflichtungen sind aber nun geschafft. Vom bfz bekommen wir übrigens auch ein Zeugnis- ich glaub so ein Streberzeugnis hatte ich in meiner ganzen Schulkarriere noch nie. ;-)

Notenschluss!

Die letzten Klausuren laufen wieder super für mich. Auf diesen Lorbeeren kann ich mich aber leider nicht ausruhen. Die Fülle an Stoff, die ich dann für die einzelnen Abschlussprüfungen parat haben muss, ist enorm. Und es warten noch viele jungfräuliche Karteikärtchen auf mich. Die schulischen Verpflichtungen sind aber nun geschafft. Vom bfz bekommen wir übrigens auch ein Zeugnis - ich glaub so ein Streberzeugnis hatte ich in meiner ganzen Schulkarriere noch nie. ;-)

 

Der letzte praktische Einsatz:

Mein hauswirtschaftliches Angebot war ebenso gelungen. Es hat richtig Spaß gemacht! Zum Thema „Volksfest“ bereite ich alles vor, um mit den fiktiven Kindern und meinen Schulkolleginnen ein Angebot durchzuführen. Meine Idee: ein Brotzeit-Karussell!

Einleitend bespreche ich mit den Kindern ihre Erfahrungen mit dem Volksfest- in München natürlich der Wies´n. Den Kindern fällt viel dazu ein. Das Gespräch leite ich geschickt Richtung kulinarische Köstlichkeiten, die es dort zu schlemmen gibt. Und passend zu den Beiträgen der Kinder beginnen wir das vorbereitete Puzzle zu legen. Als Selbstkontrolle, ob jedes Teil an der richtigen Stelle liegt, drehen wir das gute Stück um - und siehe da: die Kinder können die Zielvorstellung bewundern. Damit ist ein Bild gemeint, das den Kindern zeigt was zubereitet wird. (Zielangabe ist in meinem Fall das Brotzeit-Karussell.) Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Wir schnibbeln, spießen, baz´n und dekorieren fleißig bis ein buntes Brotzeitbrettl fertig ist. Zu guter Letzt wiederhole ich mit meinen Kindern das Rezept mit Hilfe einer Bildtafel. Sie dürfen die verschiedenen Zutaten und Arbeitsschritte mit den Klettrückseiten auf eine drehbare Pappscheibe kleben und wir gehen gemeinsam die Vorgehensweise durch.

Die anschließende Reflexion ist wieder einmal sehr hilfreich für so manches Detail und stimmt mich äußerst zufrieden.

 

Wissen ist Macht!

Ich habe ja bereits berichtet, dass die Prüfungen in den einzelnen Fächern regional oft sehr unterschiedlich ausfallen, daher warten wir bisher alle sehnsüchtig auf den Bescheid, wo und wann wir geprüft werden! Diese wochenlange Unsicherheit macht mich ganz mürbe, wenn ich ehrlich bin. Aber ich kann euch sagen, seit heute weiß ich zumindest das „Wo“!!! Ich werde in Würzburg geprüft! Jippi!!! Mitte April kann ich dann endlich das „Wann“ beantworten. Denn ein wenig gelähmt fühle ich mich gerade. Ich weiß nicht so recht mit welchem Fach ich nun intensiver anfangen soll zu lernen. Jedenfalls werde ich jetzt alle Dozenten ausquetschen zu allem was sie über Würzburg sagen können. Vielleicht kann ich dann gewisse Schwerpunkte setzten in meiner Prüfungsvorbereitung. Puh, jetzt wird’s ernst!

 

Und noch ein "?"

Für die Praktische SPP-Prüfung (Sozialpädagogische Praxis) habe ich allerdings ein gutes Gefühl. Die Angebote, die ich bisher durchgeführt habe, sind alle sehr gut bewertet worden und damit steigt meine Sicherheit für das was ich tue. Am Ende weiß man eh nie was kommt… Wichtig für mich ist noch: kann ich meine praktische Prüfung in der Mäuseburg abhalten oder irgendwo in Unterfranken? Ihr seht schon, als Externe hat man während so eines Lehrgangs mit vielen, vielen Fragenzeichen zu kämpfen. Das ist schon ein großer Nachteil. Aber ab jetzt werden es wohl immer weniger werden. Zum Glück, denn es gibt noch einiges zu tun!
 

Februar 2015

Der Februar hat´s in sich!


Das Wochenende bevor der letzte Schulblock beginnt nutze ich noch um meine O-Pläne ins Reine zu schreiben, die dazugehörigen Reflexionen zu tippen und meine Unterlagen für die Schule parat zu legen. Dann kann es losgehen… Und das tut es dann auch gleich.

Der Februar hat´s in sich!

Das Wochenende bevor der letzte Schulblock beginnt nutze ich noch um meine O-Pläne ins Reine zu schreiben, die dazugehörigen Reflexionen zu tippen und meine Unterlagen für die Schule parat zu legen. Dann kann es losgehen… Und das tut es dann auch gleich.

 

Es kommt dicke:

Vier Klausuren, ein Referat und ein Angebot erwarten mich. Das heißt für mich, dranbleiben! Schön langsam sollte der Stoff mal ins Langzeitgedächtnis rein. Lange haben wir nicht mehr Zeit. Und wir lernen auch noch viel Neues in diesen Tagen. Auf mein Kurzzeitgedächtnis kann ich dennoch nicht verzichten. Und meine 400 Karteikarten werden wohl bis zur Prüfung nicht ganz ausreichen. Ich liebe diese Lernmethode sehr. So kann ich mich schön an Definitionen, Aufzählungen und Grafiken entlanghangeln um fachmännisches „Blabla“ produzieren zu können.
Ich bin sehr zufrieden über die bisherigen Ergebnisse.

 

Erwartungsdruck?

Natürlich kann ich nicht umhin, dass nun auch meine Erwartungshaltung an mich zunimmt. Einerseits beflügelt das, andererseits birgt diese immer auch eine Gefahr. Noch schaffe ich es, dass ich keinen inneren Druck für mich daraus generiere. Ich hab es auch ständig im Auge. Und ich muss auch sagen, der Alltag mit meiner Familie lässt dies ohnehin kaum zu. Ständig sind so viele andere Situationen zu meistern und so viele neue Baustellen offen, dass die Möglichkeiten automatisch eingeschränkt sind. Und das ist gut so.

 

Alle Neuigkeiten bringt der März!

Irgendwann im März weiß ich dann endlich wo und wann ich geprüft werde. Ich kann es kaum erwarten. Denn dann können auch einige Optionen ausgeschlossen werden. Denn wir „Externe“ werden ja so gut es geht auf alle Berufsfachschulen in Bayern vorbereitet. Ich weiß nicht, wie viele es davon gibt, aber einige Orte habe ich noch nie gehört. Bisher schrecken mich diese vielen Prüfungsmöglichkeiten schon etwas ab- es wird langsam Zeit, sich endlich fokussieren zu können. Bis Mitte oder Ende des Monats müssen wir aber noch abwarten… Und damit es nicht langweilig wird, kommen noch zwei Klausuren, ein Referat und ein hauswirtschaftliches Angebot. Ich bin gespannt auf die Reliklausur, wohlgemerkt die erste in meinem Leben!
 

Februar 2015

Die letzten drei Wochen bei den Mäusen :,-(


Tja, was soll ich sagen: ein bisschen Wehmut stellt sich schon ein, wenn ich daran denke, dass ich mich bald verabschieden muss von meinen lieben Kindern und auch Kollegen. Aber erst einmal heißt es für mich noch einige Angebote bestreiten zu dürfen. Ich freu mich drauf!

Die letzten drei Wochen bei den Mäusen :,-(

Tja, was soll ich sagen: ein bisschen Wehmut stellt sich schon ein, wenn ich daran denke, dass ich mich bald verabschieden muss von meinen lieben Kindern und auch Kollegen. Aber erst einmal heißt es für mich noch einige Angebote bestreiten zu dürfen. Ich freu mich drauf!

 

Meine kleinen Forscher!

In der ersten Woche biete ich ein Experiment an. Eigentlich möchte ich gerne passend zum Rahmenplan für Januar Versuche mit Schnee durchführen. Aber ohne Schnee geht das schlecht. Als suche ich in meinem tollen Experimentierbuch einen Versuch zum Thema Thermosflasche. Ich stelle mit den neugierigen Kindern eine selbst hergestellte Thermoskanne her. Zwei ineinander gestellte Marmeladengläser für das Vakuum, Aluminiumfolie für die Wärmereflektion und einen Isolierboden aus Kork. Toll, es funktioniert! Die Kinder haben großen Spaß daran und sind erstaunlich geduldig. Jetzt muss es nur noch schneien, dann geht es weiter mit Schnee und Eis.

 

Aus drei mach zwei.

Die zweite Woche liege ich mal wieder krank im Bett. Mir war schon lange nicht mehr so elend zumute. Ich kann mich kaum rühren. Und mit schulischen Vorbereitungen sieht es da auch schlecht aus. Ich hatte mir so viel vorgenommen um mich wieder auf die Schule vorzubereiten. Aber es hilft alles nichts, erst muss ich wieder fit werden. Und das gelingt mir dann auch nach 10 Tagen Bettruhe. Ufff!

 

Jetzt aber flott…

Die letzte Woche läuft an. Der angedachte Praktikumsbesuch fällt flach, da ich ja eine Woche fehle. Aber ausstehenden Angebote müssen dennoch sein. Da nun auch viele meiner Kollegen, und einige Kinder krank sind, übernehme ich teileweise eine ganze Kindergartengruppe. Das heißt auch, dass ich die Angebote mit einer größeren Gruppe als geplant durchführe. Ist aber kein Problem und mit dem späteren Alltag hat dies sowieso mehr zu tun. Denn wo und wann bleibt schon die Zeit nur mit 4 oder 6 Kindern ein gezieltes Angebot durchzuführen. Das Gestaltungsangebot läuft super. Wir falten gemeinsam Pinguine und nach Fertigstellung dürfen die Kinder ihre Pinguine sogar füttern. So putzig ist das anzusehen, wie die Kleinen sich voll und ganz mit ihren Papiertieren identifizieren als seien es ihre Haustiere.


Auch die Bewegungsstunde flutscht. Ich bin doch sehr erstaunt, dass mir dieses Angebot so gut gelingt. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was da auf mich zukommt. Schon als Kind war ich nicht wirklich die Sportskanone. Ich plane mit den Kindern einen fiktiven Winterausflug mit einer Schlittenfahrt- mit allem drum und dran. Zuerst entwickeln die Kinder bunte Ideen, wie wir uns anziehen könnten um raus in den Schnee zu gehen. Und nach unserer gemeinsamen Skigymnastik geht es endlich lol! Wir besteigen beschneite Berge, bezwingen Schussabfahrten und Slalomstrecken, kullern bergab, malen Schneeengel in den Schnee, tanzen und singen und erleben schließlich noch eine ordentliche Schneeballschlacht. Und das alles nur mit Hilfe von bunten Reifen, rutschigen Teppichfliesen und weichen Softbällen. Toll wie die Kinder mitmachen. Und am Ende sind die Wangen purpurfarben, die Puste alle und die Kinder glücklich. Ich bin begeistert!

 

Kleiner Abschied

Am letzten Tag ist es soweit. Nachdem alle Mäuse zum Schlittenfahren gehen- diesmal mit viel echtem Schnee- sitzen wir zum gemeinsamen Mittagskreis beisammen. Ein kleines Abschiedsfest feiern wir alle gemeinsam. Ich werde gerne zurückdenken an meine Praktikumszeit in der Mäuseburg.
Und vielleicht sehen wir uns ja bald wieder….
 

Januar 2015

Frohes Neues!


Ich hoffe, alle von euch sind glücklich und gesund ins Jahr 2015 gerutscht. Ich bin es jedenfalls – und starte das neue Jahr gesund und erholt aber auch voller Motivation für die anstehenden Herausforderungen!

Ich hoffe, alle von euch sind glücklich und gesund ins Jahr 2015 gerutscht. Ich bin es jedenfalls – und starte das neue Jahr gesund und erholt aber auch voller Motivation für die anstehenden Herausforderungen!

Die erste Woche findet ein Schulblock von gerade mal drei Tagen statt. Ein softer Einstieg nach einer doch stattlichen Pause. Und damit es uns nicht langweilig wird, schreiben wir gleich eine Matheklausur. Mal sehen was dabei raus kommt. Fast die Hälfte der 15 Aufgaben sind reine Rechenaufgaben. Das habe ich schon lange nicht mehr tun müssen und alles ohne Taschenrechner. Oder rechnet ihr regelmäßig Volumina aus? Irgendein Behälter der nur bis 30 cm unter den Rand mit Hilfe von 25 Kindern und deren Becher wie oft auch immer befüllt werden muss. Oder eine Fruchtbowle die aus 3/20 l und 0,2 l und 575 dl und 3000 cm3 verschiedenster Säfte besteht.

Ja und sonst bereiten wir die nächsten To Dos vor, die in den letzten drei Praktikumswochen absolviert werden müssen. Es steht ein Gestaltungsangebot sowie eine Bewegungsstunde an. Zu Ersterem kommt unsere Seminarleitung zur Beobachtung und gemeinsamen Reflektion in den Kindergarten - ich werde berichten…
 

Dezember 2014

Frohes Fest und happy 2015!


Eine wohlverdiente Pause beginnt nun für mich. Ich kann es kaum erwarten!

Eine wohlverdiente Pause beginnt nun für mich. Ich kann es kaum erwarten! Gut zwei Wochen Weihnachtsurlaub und ich bin mir sicher, ich fühle mich danach wieder voller Kraft und Elan für die sicher intensive Schlussphase meiner Umschulung.

 

Nun wünsche ich euch und uns allen schöne Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr!

 

Bis nächstes Jahr also, eure Pauline
 

Dezember 2014

Süßer die Glocken nie klingen…


Nun habe ich sie im Kasten: die berühmt berüchtigte Klanggeschichte. Ja, das war was! ...

Süßer die Glocken nie klingen…

Nun habe ich sie im Kasten: die berühmt berüchtigte Klanggeschichte.
Ja, das war was! Kinder, die diese Art von gezieltem Angebot nicht gewohnt sind, tun sich gar nicht so einfach damit. Oder umgekehrt betrachtet muss ich mir als Kinderpflegerin sehr bewusst machen, wie ich mein Angebot auf die Zielgruppe abstimmen sollte. Ich setzte im Vorfeld fälschlicher Weise bereits zu viel voraus. Meine Kinder sind aber so außer Rand und Band als sie die Instrumente sehen, dass ich kaum eine Chance habe, diese in Ruhe zu verteilen bzw. einzuführen. Meine Geschichte kommt insgesamt sehr gut an wobei die Instrumentalisierung eher einer Improvisation ähnelt. Die Kinder können auch nicht ganz so lange wie geplant die Konzentration halten. Insgesamt macht es uns allen natürlich Spaß, aber wir sind es mittlerweile gewohnt alles zu reflektieren und aus allem auch einen Lerneffekt zu ziehen. Eine Kollegin von mir ist bei meiner Klanggeschichte dabei und im Anschluss führen wir ein sehr gutes Reflexionsgespräch. Ich kann unheimlich viel daraus mitnehmen. Einerseits versuche ich künftig noch mehr dem Entdeckungs- und Erkundungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Ich hätte sie mehr raten, tasten, hören, Instrumente frei ausprobieren lassen sollen. Andererseits ist ein wohl überlegtes und konsequent eingefordertes Regelwerk ganz entscheidend. Bei meinen eigenen Kindern tue ich mich da sehr leicht. Bei den Kindern im Kindergarten sehe ich das schon als Herausforderung an.

 

Der letzte Schulblock in diesem Jahr

Ein kunterbunter Stundenplan erwartet uns in diesen zwei Wochen.
Aber das wichtigste: die Prüfungsanmeldung findet statt! Als die Formulare im Briefkasten stecken, wird es mir ganz mulmig zumute. Jetzt wird’s ernst. Und es heißt nun noch schnell ein Gesundheitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis zu organisieren. Die anderen geforderten Unterlagen habe ich schon parat. Am Anmeldetag gehe ich also mit meinem Papierkram zur Kinderpflegeschule und lasse alles sichten und nochmals checken. Zum Glück sind alle Schriftstücke ordnungsgemäß vorgelegt - nur eine Hand voll Praktikumsstunden, die ich im Januar noch absolviere, fehlt noch. Sonst steht der Prüfungsteilnahme nichts mehr im Wege. Mitte März weiß ich dann endlich an welcher Bayerischen Berufsfachschule ich getestet werde. Es bleibt also spannend…

 

Ja, ist denn heut schon Weihnachten?

In der Mäuseburg schon! Wir veranstalten am Tag meiner Prüfungsanmeldung eine Mitmachweihnachtsfeier. Viele Kinder und ihre Eltern können unterschiedliche Aktionen bestreiten…Meine Kollegin und ich bauen dazu eine Bewegungsbaustelle in der Turnhalle auf. Und entgegen meiner Annahme geht die vollen zweieinhalb Stunden die Post ab. Die Kinder toben, balancieren, springen, rutschen, klettern, kriechen und werfen wie verrückt. Und uns geht fast die Puste aus. Und da ich gesundheitlich ziemlich angeschlagen bin, ist es für mich doppelt anstrengend. Aber ist ja für einen guten Zweck! Am Abend feiere ich schließlich auch noch mit meinen Kollegen in einer sehr gemütlichen Runde die Teamweihnachtsfeier. Wir schlemmen, lachen und wichteln zusammen - und dann bin ich endgültig K.O.

 

Die letzten drei Tage…

… dieses Schulblocks sind mir leider nicht vergönnt. Nachdem ich mich seit fünf Wochen Dauererkältung wie ein Stehaufmännchen wacker schlage, geht nun nichts mehr. Ich merke daran auch, dass in unserem Beruf dies natürlich auch eine körperliche Herausforderung bedeutet. Ich glaube fast, dass ich mich künftig noch besser präparieren muss, um den Viren, Bakterien - und was sonst noch so alles herumfliegt - standhalten zu können. Vielleicht entdecke ich ja noch ein Abwehr-Geheimrezept. Mit meiner heißen Zitrone bin ich nämlich irgendwann nicht mehr weiter gekommen. In einer Woche ist Weihnachten, jetzt wird’s ein wenig knapp mit meiner Genesung. Aber mit einer anständigen Medikation soll mir das schon gelingen - ich bleibe dran.
 

November 2014

In diesem Jahr sind die Tage gezählt!


Diese Woche habe ich nun endlich die Gelegenheit, meine Liedeinführung nachzuholen. Der kürzlich erlebte Praxisbesuch einer Einheit für musikalische Früherziehung hat mir nochmal mehr Sicherheit dafür gegeben.

Die Liedeinführung

Diese Woche habe ich nun endlich die Gelegenheit, meine Liedeinführung nachzuholen. Der kürzlich erlebte Praxisbesuch einer Einheit für musikalische Früherziehung hat mir nochmal mehr Sicherheit dafür gegeben. Und glücklicherweise hatte ich ein Lied ausgewählt, das auch noch fünf Wochen später inhaltlich passt. „In einem kleinen Apfel“ erarbeite ich an einem Montagmorgen mit den Vorschulkindern! Ich gebe mir in der Vorbereitung viel Mühe für Methodik und Didaktik und so gelingt es mir, die Kinder von Anfang an für mein Lied zu gewinnen. Ich bin begeistert wie konzentriert, interessiert und voller Freude die neun Kinder bei der Sache sind. Es macht uns allen richtig Spaß und ich lerne eine Menge dabei. Die Reflexion mit meiner Anleitung bestätigt mich in meinem angenehmen Gefühl.

Aufgaben, die noch anstehen

Das nächste Angebot soll eine Klanggeschichte werden. Natürlich eine selbst verfasste. Noch schreibe ich dran und überlege, ob sie den Vorgaben so genügen wird. Natürlich bietet sich thematisch alles rund um die Weihnachtszeit an. In die Richtung wird es wohl gehen… Eine Klanggeschichte ist eine kurze, vertonte Geschichte, die mit den Kindern dann erarbeitet bzw. dargeboten wird. Ich freue mich schon darauf und werde berichten. Allerdings steckt noch eine Menge Arbeit in der Vorbereitung. Mir wird nicht langweilig werden. Parallel muss ich noch einige Beobachtungen im Kindergarten vornehmen und dokumentieren.

Und dann wäre da noch die Weihnachtsfeier in der Mäuseburg. Zu diesem Ereignis habe ich mit allen Kindern sage und schreibe 40 Einladungskarten gestaltet. Korkdruck mit 80 kleinen Händchen in zwei Tagen. Danach bin ich erst einmal bedient von dieser Drucktechnik. Offen gestanden bin ich eh kein großer Fan davon, da die Ergebnisse alles andere als filigran sind. Die Kinder aber lieben es!!
 

November 2014

Schule - beinahe wie im Kindergarten...


In den verbleibenden Schulwochen führen wir zur Vorbereitung für die Praxis einige Angebote im Unterricht durch. Zu einem gelosten Thema muss sich jeder zu einem bestimmten Termin vorbereiten.

Schule - beinahe wie im Kindergarten!

In den verbleibenden Schulwochen führen wir zur Vorbereitung für die Praxis einige Angebote im Unterricht durch. Zu einem gelosten Thema muss sich jeder zu einem bestimmten Termin vorbereiten. Jeder wählt unter uns Schülern eine Hand voll fiktive Kinder aus und führt sein Angebot durch. Bisher können wir ein Wahrnehmungsspiel, zwei Gestaltungsangebote und eine Bilderbuchbetrachtung miterleben. Im Anschluss wird gemeinsam reflektiert. Das ist unglaublich lehrreich für die, die beobachten und reflektieren. Ich kann mir vorstellen auch für den, der das Angebot bestreitet. Ich werde es sehen, wenn ich im nächsten Schulblock dran bin. Meine Aufgabenstellung ist ein naturwissenschaftliches Experiment. Ich sitze bereits dran.

Ein hauswirtschaftliches Angebot

Während meiner Doppelschicht im Oktober schaffe ich nur eines meiner vorbereiteten Angebote nachzuholen. Ich backe einen Apfelstreuselkuchen mit den Kindern. Mit 8 Kindern einen Teig herzustellen, das ist gar nicht ohne. Vor Allem dürfen die Kinder ja nach den Hygienevorschriften den Teig nicht einfach probieren. Das lässt sich aber kaum verhindern mit so vielen Naschkatzen. Bei der Abschlussprüfung heißt das allerdings: Durchgefallen! Also denke ich mir für mich: Finger weg, wenn ich die Wahl habe. Dennoch macht´s richtig Spaß und zur gemeinsamen Brotzeit können wir dann ganz offiziell den Kuchen probieren.
 

Oktober 2014

Praktikumszeit ist Virenzeit…


Von meinen zwei Wochen im Praktikum bin ich nur eine am Start. Dann macht mich ein übler Virus platt. Ich liege im Bett und überlege, wie ich meine Praxisangebote nun über die Bühne bringen soll. Die O-Pläne liegen jedenfalls nach tagelanger Arbeit bereit.

Was soll ich sagen -

von meinen zwei Wochen im Praktikum bin ich nur eine am Start. Dann macht mich ein übler Virus platt. Ich liege im Bett und überlege, wie ich meine Praxisangebote nun über die Bühne bringen soll. Die O-Pläne liegen jedenfalls nach tagelanger Arbeit bereit.

Also fahre ich zum nächsten Schulblock eine Doppelschicht, d.h. im Klartext: vormittags Schule, nachmittags Kita. Ich möchte ja schließlich etwas dazulernen. Nach diesen intensiven Tagen bin ich jedenfalls gut bedient. Aber es lohnt sich und im Kindergarten freuen sich meine Kollegen über die Unterstützung.

 

Eine Woche ist besser als keine!

Zurück also zur ersten Praktikumseinheit im neuen Kindergartenjahr. Ich freue mich sehr darauf und auch die Mäuse freuen sich, dass ich wieder da bin. Sie haben wohl auch in der Zwischenzeit nach mir gefragt… Und dem ein oder anderen bin ich während des Sommers auch mal zufällig über den Weg gelaufen.
Das sind immer sehr, sehr nette Momente für mich.

Eine Hand voll neuer Kinder sind nun bei uns und alle anderen sind plötzlich ein bisschen größer als noch letztes Jahr. Dieses Gefühl haben die Kleinen jedenfalls. Das ist wirklich sehr süß zu sehen. An meinem ersten Arbeitstag werde ich gleich so richtig eingespannt. Manchmal vergesse ich sogar, dass ich noch mitten in der Ausbildung stecke.

 

Die zweite Halbzeit hat längst begonnen...

...daher macht sich doch mittlerweile eine gewisse Ernsthaftigkeit in der Klasse breit. So mittendrin stecken wir nämlich gar nicht mehr. Die Prüfungen rücken nun doch etwas näher. Es wird von uns mehr Professionalität erwartet. Das hemmt manchmal ein wenig die Authentizität. Ich nehme mal an, dass es etwas dauern wird, bis sich in so manchen Abläufen Routine einstellt. Wir lernen wie wir unser methodisches Vorgehen planen und richtig einsetzen können, welche Ziele wir damit erreichen möchten, wie wir diese messen können und vieles mehr. Einiges davon macht man natürlich irgendwie intuitiv, aber als Fachkraft steckt eben mehr dahinter. Und das ist der große Unterschied.
 

Oktober 2014

Und weitere 2 Wochen in der Schule…


So einige Exen und Klausuren schreibe ich in diesen Tagen. Jetzt heißt es, das abzurufen, was hoffentlich auch irgendwo verankert ist. Da lob ich mir die gute alte Karteikartenmethode. Was nicht auf meinen Karten steht, ist auch nicht im Kopf.

Nun geht’s zur Sache…

So einige Exen und Klausuren schreibe ich in diesen Tagen. Jetzt heißt es, das abzurufen, was hoffentlich auch irgendwo verankert ist. Da lobe ich mir die gute alte Karteikartenmethode. Was nicht auf meinen Karten steht, ist auch nicht im Kopf. Die ersten Zensuren stellen mich jedenfalls sehr zufrieden. Das ist Motivation pur. Schön langsam erhalte ich auch den Eindruck, dass die Abschlussprüfungen mit der entsprechenden Vorbereitung gut zu schaffen sind. Zumindest die theoretisch gestellten. Für die praktischen Prüfungen bleibt nur, zusätzlich auf ein Quäntchen Glück zu hoffen.

 

Und es wird praxisnah!

Um die praktischen Prüfungen zu bestehen, erhalten wir nun endlich gezielte Aufgabenstellungen, die wir in den nächsten zwei Praktikumswochen erfüllen müssen. Eine Liedeinführung werde ich zum Beispiel mit den Kindern durchführen und noch ein weiteres Angebot, das ich frei wählen kann. Für all diese Angebote müssen wir einen Organisationsplan erstellen. Ein berühmt-berüchtigtes Pamphlet über mehrere Seiten, das beschreibt, was, wie und warum wir etwas tun. Das wird mich sicher noch die eine oder andere Stunde am Rechner kosten. Ich hoffe sehr, dass sich da bald Routine einstellt. Und nicht zu vergessen: die Reflexion! Denn mit Planen und Durchführen ist es nicht getan. Im Anschluss daran wird reflektiert. Wenn´s soweit ist, komme ich darauf sicher nochmal zu sprechen…

 

Basteln…

Nein - wir lernen natürlich mit den Kindern zu gestalten. „Basteln“ kann man zuhause. Die pädagogische Fachkraft soll das Gleiche tun, aber eben professionell. Viele Techniken können wir im Werkunterricht ausprobieren. Das macht mir große Freude und ist eine tolle Abwechslung. Dazu schleppe ich immer eine Holzkiste mit allerlei Utensilien mit. Wir dürfen knüllen, kratzen, spritzen, pusten, abperlen, verlaufen lassen und abklatschen! Für mich sind das sweet memories an meine Kindergartenzeit. Nicht dass meine Kinder das zwischenzeitlich nicht auch alles gemacht hätten. Aber es ist eben komplett anders mit den eigenen Händen dabei zu sein. Viele Techniken sind noch da, andere lohnt es durchaus wieder aufzufrischen. Und was für mich das Wertvollste ist: jedes unserer kleinen Kunstwerke wird besprochen und äußerst konstruktiv bewertet. Denn auch hier steht der professionelle Umgang mit Material und Technik im Fokus.

 

September 2014

3 Wochen Schule - Zwischenbilanz!


Zum Glück gehe ich gut erholt in den 3. Schulblock. Wir steigen gleich ein mit neuem Stoff. Da wir die meisten Dozenten kennen, fallen ausführliche Vorstellungsrunden flach und wir werden gleich mit umfangreichen Skripten beglückt. Diese gilt es nachmittags, abends oder nachts durchzuarbeiten. Ich erlebe dabei eine ganz neue Qualität im Vergleich zu den bisherigen Theoriephasen.

Und es geht gleich richtig los…

Zum Glück gehe ich gut erholt in den 3. Schulblock. Wir steigen gleich ein mit neuem Stoff. Da wir die meisten Dozenten kennen, fallen ausführliche Vorstellungsrunden flach und wir werden gleich mit umfangreichen Skripten beglückt. Diese gilt es nachmittags, abends oder nachts durchzuarbeiten. Ich erlebe dabei eine ganz neue Qualität im Vergleich zu den bisherigen Theoriephasen.

Es ist gar nicht so ohne für eine Klausur zu lernen während das Abendessen brodelt und die Kinder hungrig um einen herumspringen. Oder ein Referat vorzubereiten, wenn die Sonne scheint und die Wäsche eigentlich aufgehängt werden müsste. Selbst wenn um neun Uhr abends etwas Ruhe einkehrt und der Haushalt einigermaßen im Griff scheint, fällt mir die Konzentration nicht ganz leicht. Also heißt es, den inneren Schweinhund überwinden und das eigentlich regelmäßig. Da muss man sich im Klaren darüber sein. Im Vergleich zur Schule allerdings interessieren mich die Themen sehr und dadurch ist die Motivation eine ganz andere.

 

Ich lerne nicht für die Schule, sondern für´s Leben!


Klingt ein wenig abgedroschen, aber in diesem Fall meine ich das genau so. Ich persönlich würde sonst nicht in diesem Kurs sitzen. Ich lerne auch nicht nur für das Arbeitsleben. Gerade im Fach Pädagogik und Psychologie z.B. ziehe ich Vieles für mich selbst heraus. Ich lerne noch genauer hinzusehen, zuzuhören und mein neu erworbenes Wissen anzuwenden. Und nach zwei Wochen schreiben wir auch schon die erste Klausur in diesem Fach. Säuglingsforschung, Hirnforschung, Bindungsforschung, Ko-Konstruktivismus. Klingt toll!
Und ist es auch! Die Erkenntnisse darüber sollen uns im Berufsalltag helfen Verhaltensweisen der Kinder zu verstehen und Handlungsoptionen für uns zu erkennen. In wieweit wir später Zeit und Muße haben pädagogisch wertvoll zu handeln, wird die Realität zeigen.

 

Nicht jedermanns Sache


Auch das hat sich leider gezeigt. Ein kleiner Schwund in unserer Klasse ist bereits zu verzeichnen. Aus den unterschiedlichsten Beweggründen haben einige schon die Reißleine gezogen. Die Ansprüche insgesamt sind enorm. Der Prüfungsstoff in allen Fächern kratzt nicht nur an der Oberfläche.

Wir sollen in allen Bereichen als Fachkraft ausgebildet werden. Dies heißt nicht,das Grundwissen einer Mutter etwas zu erweitern und schon bin ich Kinderpflegerin. Besagtes Vorurteil besteht durchaus gerade in der sogenannten Bildungsschicht. Wobei ich wiederum sagen muss, dass mir mein Umfeld mit größtem Respekt entgegentritt. Ich schätze das sehr.

Auch die Bezahlung ist natürlich irgendwo ausschlaggebend. Wenn das Gehalt den eigenen Lebensunterhalt nicht decken kann, so stellt sich die Frage ob der Aufwand wirklich lohnt. Jetzt wissen wir alle, dass wir in diesem Beruf nicht reich werden - höchstens reich an Erfahrung. Ich möchte nur sagen, allein die Eigenmotivation, die ich aufbringe, ist Grund für meinen Schritt. Nur weil ich mir bewusst bin, dass ich den richtigen Weg einschlage, lohnt es auch die Hürden zu nehmen.

Und auch wenn die Umschulung Kräfte kostet, so stehen für mich Wissbegierde und Spaß im Vordergrund.
 

August 2014

Sommerpause...


Die Mäuseburg hat drei Wochen im August geschlossen. Das bedeutet für mich: ausgiebiger Sommerurlaub.

Juchu, Sommerferien!

Sommerurlaub - ich freue mich sehr darauf, auch wenn der Abschied von den Kindern gar nicht so leicht fällt. Es sind eben keine Akten oder ungelesene Mails, die ich über die Ferien liegen lasse. Und für mich geht 's am 1. September weiter mit dem nächsten Schulblock. Daher sehe ich die kleinen Mäuse nun einige Wochen nicht mehr. Meinen Sommerurlaub genieße ich aber natürlich dennoch in vollen Zügen! Erholen, Zeit haben, Energie tanken, ...

Und kurz vor knapp bleiben ein paar zu erledigende Hausaufgaben leider auch nicht aus. Aber nun wünsche ich uns Allen erst einmal einen wunderbaren Sommer!

Bis bald!
 

August 2014

Was die Kinder von mir lernen, und was ich von ihnen.


Ich habe ja schon berichtet, dass wir Kinderpflegerschüler einige Angebote mit den Kindern bestreiten müssen bzw. dürfen oder sollen- wie auch immer. Die Angebote, also die Projekte, die wir mit den Kindern machen, kommen u.a. aus den Bereichen Hauswirtschaft, Musik, Kunst, Naturwissenschaften, Medien, usw. Ab Herbst bekommen wir vom bfz ganz gezielt „Hausaufgaben“ in den unterschiedlichen Fächern um verschiedene Angebote auszuprobieren. Ich habe in meiner Kita das große Glück auch jetzt schon alles testen zu können.

Vom Misslingen und Gelingen

Ich habe in meiner Kita das große Glück auch jetzt schon alles testen zu können. Naja, und so muss man zwangsläufig erfahren, wie manches gut glückt und anderes auch mal missglückt. Meine Gemüsemuffins für 50 Kinder kommen jedenfalls nicht sehr gut an. Wir haben zwar riesen Spaß beim Zubereiten, aber verschiedene Parameter führen dazu, dass die Kinder die Törtchen links liegen lassen.

  1. Ich muss gestehen, mein Rezept, das ich schon einmal ausprobiert habe, ist unauffindbar als ich anbiete am nächsten Tag mit den Kindern zu kochen. Also google ich am Abend zuvor ein ähnliches, das wohl nicht so passend ist. Bitte kocht mit den Kindern nie nach einem Rezept, dass ihr nicht kennt. Ich hatte einfach nicht mehr die Zeit, aber eine gute Vorbereitung ist eben entscheidend.
  2. Man muss auch sagen, dass es nicht ganz trivial ist, ein Rezept in der vierfachen Menge zu kochen. Und wie ich erst beim Zubereiten merke auch noch ohne Waage. Die hat nämlich den Geist aufgegeben. Bald gibt´s ne neue, dann wage ich mich wieder an das nächste hauswirtschaftliche Angebot. Ich empfehle euch auch auf jeden Fall einen ungewohnten Ofen auszuprobieren- der kann auch so seine Tücken haben.
  3. Und gerade für die Prüfung werde ich auf jeden Fall etwas aussuchen, das den Kindern sicher schmecken wird. Die Experimente kann man dann in der Berufspraxis machen. Das ist mir schon bei meinen eigenen Kindern sehr wichtig. Es ist ja auch ganz entscheidend den Geschmack der Kinder zu bilden. Und das geht eben nur wenn man sich an Neues heranwagt und nicht in Gewohntem hängen bleibt.

Gut gelaufen sind die beiden Morgenkreise, die ich bestritten habe.
Aus den Bereichen Sinneswahrnehmung und Naturbeobachtung überlege ich mir zwei Angebote für die Kinder in meiner Gruppe.

Viele bunte Dinge…

Ich nehme von zuhause 20 Gegenstände mit aus Küche, Bad und Kinderzimmer. Meine Kinder schlafen schon, so habe ich freie Hand mit deren Schätzen.
Alle Gegenstände sind rot, blau, grün oder gelb. Sie sind groß und klein, weich und hart, zum Kochen, Baden oder Spielen usw.
Jedes Kind zieht einen Gegenstand aus dem Korb, in dem ich diese mitbringe und beschreibt was es in der Hand hält. Die Kleinen sind unglaublich konzentriert, achtsam und gespannt, was alles aus dem Körbchen gezogen wird. Als alle Dinge in der Kreismitte liegen, sortieren wir gemeinsam nach bestimmten Kriterien, die ich vorgebe. Zuerst nach Farben, dann nach Beschaffenheit oder nach Funktion. Die Kinder lieben das und sind emsig bei der Arbeit. Zu guter Letzt lege ich eine Hand voll verschiedener Gegenstände in die Mitte. Ein Kind geht außer Reichweite und dreht sich um, ein anders nimmt eine Sache weg, die wiederum das wiederkehrende Kind identifizieren muss. Ganz unterschiedlich schnell kommen die Kinder darauf, welcher Gegenstand fehlt. Sehr interessant für mich dies zu beobachten. Wir wiederholen das Spiel einige Male, da jedes Kind drankommen möchte.

Sonnenblume, Sonnenblume,…

Und passend zum Sommer lernen wir gemeinsam ein bisschen was über die Sonnenblume. Morgens beim Blumenstand nehme ich ein schönes Exemplar mit und lege die Sonnenblume in die Mitte unseres morgendlichen Sitzkreises.
Die Kinder dürfen schildern, wie die Blume aussieht, wo sie so eine Blume schon gesehen haben und vieles mehr. Aufbauend darauf bringe ich den Kindern ein Fingerspiel bei, das von einer Sonnenblume handelt, die einem Vögelchen ihre Körner schenkt. Nach einigen Wiederholungen klappt das sehr gut- die meisten Kinder merken sich den Text recht schnell, die Fingerbewegungen sowieso! Und sie kommen auf eine ganz neue Idee. Ich wär nicht drauf gekommen! So sollen also plötzlich eine Biene, ein Schmetterling, ja sogar Spiderman und Batman geflogen kommen um sich die Sonnenblumenkörner zu stibitzen.
Und weil´s gar so gut läuft, singen wir gemeinsam ein Sonnenblumenlied. Die Melodie (von der Vogelhochzeit) ist den Kindern bekannt, den Text singen sie von Mal zu Mal auch immer besser mit. Und bei „Fidirallalla, …“ wird kräftig geklatscht. Die kleinen Gesichter leuchten dabei- wie unsere Blume. Vor Allem auch als ich ein kleines gelbes Schälchen mit Sonnenblumenkernen herumgeben lasse, aus dem sich alle ein Löffelchen von den leckeren Kernen nehmen dürfen.
 

Juli 2014

Morgenstund' hat gold im Mund!


Beim Frühstück und Mittagessen in der Mäuseburg geht es manchmal ziemlich turbulent zu - da heisst es für die kleinen Zwerge neue Energie tanken beim Mittagsschläfchen!

Mit Frühstück bitte:

Ja, in der Mäuseburg gibt es noch vor dem Morgenkreis ein feines kleines Frühstück. Die Kinder, die möchten, dürfen sich im Speiseraum an den gedeckten Frühstückstisch setzten. Das ist meist eine recht gesellige Runde. Und oft sind es die gleichen Hanseln, die sich den Spaß nicht nehmen lassen wollen. Die Kinder können sich Wurst- oder Käsebrote schmieren oder Toasts mit Marmelade. Es gibt Müsli, Joghurt oder Obst und manchmal sogar ein Rührei! Nicht schlecht, Herr Specht.

Als ich kürzlich einige Male das Vergnügen hatte, morgens das Frühstück zu bereiten, hab ich diese Morgenstunden richtig genossen. Und die Kinder kamen aus dem Ratschen gar nicht mehr raus. Das war wirklich sehr nett.

.. einen guten Appetit!

Das tägliche Mittagessen nehmen die Kinder in ihrer Kindergartengruppe ein. Sie sitzen dazu an zwei bis drei 6er-Tischen. Meistens gibt´s zwei Gänge. Eine Suppe und eine Süßspeise oder Hauptgang und Dessert oder Rohkost. Alle Kinder dürfen sich aus Schüsseln selbst bedienen. Man kann sich vorstellen, was das bedeutet z.B. bei Tomatensuppe, Rote-Beete-Salat oder Fruchtsoße. Es macht den Kindern jedenfalls eine Menge Spaß und schön langsam lernen sie es auch. Dafür sind wir Pädagogen ja schließlich auch da. Die Eltern haben auch oft am Abend nicht mehr die Zeit oder Muße dazu. Wann sollten es die Kinder denn sonst lernen. Ich gehe einfach mit Ruhe und Gelassenheit ran- es hilft ja eh nichts. Und so bleiben auch noch Momente für nette Tischgespräche.

Schlaf Kindlein, schlaf…

Und nach dem Mittagessen schlafen die kleinen Mäuse ja noch. Ich bin oft zur Schlafwache eingeteilt, d.h ich bleibe die Zeit über bei den kleinen Schlafmützen. Jedes Kind hat sein eigenes Bettchen samt Kissen und Decke und darf sich im gemütlichen Traumraum zur Ruhe legen. Einige schlafen ratz fatz ein, andere wälzen sich noch ein bisschen. Aber dann, wenn alle Schnullis, Schnuffeldecken und Kuscheltiere endlich am rechten Fleck sind, schnarchen die Lieben um die Wetter.

Ich sag es euch, wenn ich nicht selbst schon Kinder hätte, könnte man bei diesem netten Anblick richtig schwach werden. Und ich muss regelmäßig aufpassen, dass ich nicht selbst in den Schlummerkanon mit einsteige.
Nach dem kleinen Schläfchen sind übrigens dann alle wieder fit für die Nachmittagsrunde im Kindergarten. Das würde sich wohl so Mancher wünschen, während des Arbeitstages einen kleinen power nap zu halten. Tja, das bleibt nur den Jüngsten vorbehalten.

Brotzeit ist die schönste Zeit…

Eine ordentliche Brotzeit am Nachmittag darf natürlich auch nicht fehlen in der Mäuseburg. Wenn die Kleinen ihr Schläfchen gehalten haben und wieder munter für´s Nachmittagsprogramm sind und wenn die Großen sich mächtig ausgetobt haben, gibt es bei uns eine liebevoll zubereitete Brotzeit. Von geschmierten Broten, Rohkost oder Obst bis hin zu Joghurt, Fruchtshakes oder manchmal sogar Eis reicht das Angebot.
Kaum zu glauben, dass die Kinder schon wieder Appetit haben, aber sie lieben diese Mahlzeit. Bei schönem Wetter dürfen die Kleinen auch alles selbst in den Garten tragen und die kleinen Holzgarnituren decken. Oder sie schmieren ihre Stullen selbst- das macht besonders Spaß!

 

Juni 2014

Es wird heiß!


Nachdem der Mai teilweise noch so kalt war, freuen wir uns alle auf wärmere Temperaturen. Denn mit dem Juni kommt ein heißer Sommer! Juchuuu! Das bedeutet aber auch die kleinen Gesichter, Ärmchen und Beinchen eincremen, alle Kinder mit Hüten und Co. ausstaffieren, viel Wasser bereitstellen und die Sonne meiden!

Der Vorteil für uns: im Gegensatz zu so manchem Bürohengst, kriegen wir so richtig viel mit von diesem tollen Wetter. Eine gewisse „Urlaubs“-Bräune macht sich bemerkbar. Wie schön- das macht Laune.

Plitsch, platsch
Und auch das Plantschen im Wasser macht den Kindern so viel Spaß. Wer kennt und liebt dieses ungezwungene Gefühl nicht, wenn nach Herzenslust im Wasser gepritschelt werden darf. Wenn mal das Kleidchen oder T-Shirt erwischt wird, ist´s auch gleich wieder trocken. Wir haben einen kleinen Wasserparcours aufgebaut mit Wasserrädern, Bahnen und Schleusen. Die Kinder erfahren dabei, wie schnell oder langsam- je nach Gefälle- das Wasser fließt.

 

Juni 2014

Pfingstferien- was für ein Spaß!


In der Mäuseburg ist fast nur noch die Hälfte der Kinder da. Die anderen sind alle, meist mit ihren größeren Geschwistern, im Pfingsturlaub.

Und wir Zuhausegebliebenen machen´s uns eben hier gemütlich. Die Stimmung ist sehr entspannt bei wieder recht angenehmen Temperaturen. Das Schöne ist für mich auch, dass ich endlich mal etwas mehr Zeit für die einzelnen Kinder habe. Dadurch lerne ich ein paar auch noch ein wenig besser kennen. Auch die Kinder genießen diese abgespeckte Besetzung sichtlich. Es bleibt einfach mehr Zeit für den Einzelnen und so kommt zum Beispiel jeder dran bei „Schub, schub, schub, die Eisenbahn…“ und darf mit zur Oma fahren.

Ärmel hoch und los geht´s…
Und diese entspannte Stimmung nutzten wir auch um die Mäuseburg ordentlich auf den Kopf zu stellen. Wir räumen um für´s neue Kindergartenjahr. Nichts mehr steht da wo es noch zuvor zu finden war.
Und viele fleißiger Helfer unterstützten uns dabei. Sie misten aus, sortieren neu, fegen, tragen, stapeln und freuen sich auch noch dabei!

Ich bin mal gespannt was die Urlaubskinder dazu sagen, wenn sie aus den Pfingstferien zurückkehren. Das wird eine Überraschung.
 

Juni 2014

Fischer, Fischer welche Fahne weht heute?


Heute darf ich den täglich stattfindenden Morgenkreis mit den Kindern bestreiten. Ich überlege mit den Kindern deren eigene Flagge zu kreieren. Wir haben derzeit das Kindergartenthema „Andere Länder“ und dazu gehören für mich, und das gerade in Vorfreude auf die WM, natürlich diese schönen bunten Nationalflaggen.

Ich bereite mich zuhause darauf vor, lese viele Deutungen der einzelnen Flaggen und finde eine schöne Übersicht über alle, die es gibt. Einige wenige, zu denen die Kinder besonderen Bezug haben, drucke ich in größerem Format aus. Eine große Weltkarte ist auch mit dabei und eine kleine Weltkugel mopse ich noch von meiner Tochter.
Im Morgenkreis also gebe ich den Kindern mit Hilfe meiner Materialien eine Einführung in die Thematik, natürlich kindgerecht, denn viele Nationalflaggen haben eine gruselige Symbolik.
Ich habe das Gefühl es macht Allen Spaß.

Also ran an die Pinsel und Farbtöpfe…
Und so sind die Kinder auch richtig motiviert ihren eigenen Entwurf zu gestalten.
In kleineren Grüppchen schnapp ich mir meine kleinen Mäuse, stecke sie in Malkittel und los geht´s. Da die kleinen Künstler erst drei Jahre alt sind, sind da natürlich kaum gegenständliche Symbole dabei. Aber ich muss schon sagen, sie gehen sehr sorgsam mit den Farben um. Nach einer kleinen Einführung (für jeden Farbtopf einen eigenen Pinsel und „weniger ist mehr“) kann ich zum Glück kein einziges mal beobachten, dass die Farben ziellos gemischt werden bis sie einen undefinierbaren Braunton ergeben um dann damit das Blatt zu durchtränken.
Manche Kinder malen drei oder mehr farbige Streifen, andere verschiedene Farbflecke oder Pünktchen, jedenfalls gefallen mir alle Versionen.
Die Gemälde der Kinder kommen dann in deren Sammelordner, in denen für jeden Monat der Kindergartenzeit eine Seite abgeheftet wird.
 

Mai 2014

Ein ganzer Sommer bei den Mäusen


Nach zwei lehrreichen und turbulenten Wochen komme ich endlich zurück zu den Kids.

Als ich morgens in die Mäuseburg komme, höre ich es schon gleich wispern: Pauline, Pauline.
Freu mich sehr auf die Kleinen und die Großen in der Burg.

Eine große Überraschung dann im Morgenkreis: für meine Hilfe in den ersten Monaten bekomme ich von meinen beiden direkten Kollegen ein Geschenk! Ich kann es kaum glauben, da Ostern schon vorbei, kein Geburtstag oder gar Weihnachten in Sicht. Einfach so und das von Herzen. Freue mich riesig darüber.

Den Kindern erzähl ich ein bisschen von meinem Urlaub und was ich so gemacht habe in der Zwischenzeit. Und die Kinder erzählen ebenfalls und ganz aufgeweckt und kunterbunt von ihren vielen kleinen und großen Erlebnissen.
Zum Glück bin ich nun auch wieder im Bilde!

In den letzten Wochen sind auch ein paar neue Kinder zu uns gekommen. Sie sind nun keine Krippenkinder mehr, sondern richtig große Kindergartenkinder- und ich darf sie nun auch mitbegleiten.
Freu mich schon auf morgen und übermorgen und überüber…. Auf den ganzen Sommer bei den Mäusen!
 

Mai 2014

Der zweite Schulblock


Nur zwei Wochen ist für unseren zweiten Schulblock angesetzt, aber wir freuen uns schon im Vorfeld auf einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Treffen uns zur Halbzeit bereits einmal zum Stammtisch- und da lässt sich schon erahnen, dass es so Einiges zu berichten gibt.

Also die ersten Tage werden viele bunte Geschichten aus der Praktikumszeit preisgegeben. Positive wie Negative, aber ich glaube ein Lerneffekt ist immer da. Und wenn es nur das Wissen ist, was man später einmal nicht möchte.

Nach ein paar Reflexionsrunden mit den einzelnen Dozenten, steigen wir aber schnell wieder in den Lernstoff ein. Wir schreiben Erörterungen zu aktuellen Themen aus unserer Branche, wir erarbeiten eine Liedeinführung zum Frühling und wir dürfen sogar ein wenig spielen… Wir probieren verschiedene Murmelspiele aus und entwickeln daraus mögliche Spiel-Angebote für Kinder.

Teilweise geht es heiß her in unseren Diskussionen oder bei Gruppenarbeiten. Jeder bringt seine persönlichen Erfahrungen, andere Vorkenntnisse und eigene Vorstellungen mit. Aber genau diese heterogene Zusammensetzung von Menschen mit dem gleichen Ziel macht vieles so spannend. Natürlich lähmt es teilweise auch das Vorankommen, aber das wird sich wohl spätestens im Herbst, wenn wir die Prüfung klar vor Augen haben ändern.

Für mich sind genau diese lebhaften Schulstunden jedenfalls das pralle Leben, auf das wir ja später auch treffen werden. Und wir können hier auch herrlich den Spagat zwischen der liebevollen Begleitung und Förderung der Kinder ohne sie zu überfordern üben. Und das bei steigenden Ansprüchen der Eltern und in Zusammenarbeit mit anderen Kooperationseinrichtungen, getrieben von gesellschafts-politischen Zielen.
Eine echte Herausforderung!

April 2014

Durchschnaufen - bevor der nächste Schulblock beginnt!


Am Gründonnerstagsnachmittag verabschiede ich mich nun in den wohlverdienten Urlaub. Ich freue mich nun sehr auf ein paar freie Tage mit meiner Familie. Auch wenn ich heut die Mäuseburg gar nicht so gern verlasse. Gewöhne mich richtig daran hier zu arbeiten. Werde die Kinder und meine Kollegen sicher ein wenig vermissen die nächsten drei Wochen.

Nehme nach den letzten Monaten eine reich gefüllte Praktikumsmappe mit- meine Hausaufgaben sind also brav erledigt: z.B. die Einrichtung und meine Arbeit beschreiben, mit einer Kollegin ein Interview über ihre Vita führen, ein pädagogisches Angebot mitprotokollieren.

Ich blicke nun zurück auf eine wunderschöne erste Praktikumszeit in der Mäuseburg. Ich kann stets viel ausprobieren, vieles lernen und an Erfahrung mitnehmen.

V.A. aber habe ich großen Spaß mit den Mäusen! Jeden Tag aufs Neue habe ich das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun. Ich bin mir sicher, den richtigen Weg einzuschlagen und freue mich auf Alles, was noch kommt!

April 2014

Warten auf den Osterhasen


Ein bisschen Zeit zum Basteln für Ostern muss natürlich bleiben. Die Kinder schneiden, malen und kleben emsig. Und in der ersten Ferienwoche basteln wir mit jedem Kind ein Osternestchen bzw. Tütchen. Einfach aus einer Butterbrottüte die Silhouette eines Häschens ausschneiden, anmalen und fertig!


2Und dann kommt er tatsächlich
Am Gründonnerstag kommt der Osterhase in die Mäuseburg. Die Kinder behaupten, ihn sogar noch beim Weghoppeln gesehen zu haben!

Schlemmerzeit
Nach einem schönen Osterbrunch mit selbstgebackenem Hefezopf, Brezn, Würstchen und bunten Eiern suchen alle Kinder neugierig den großen Garten ab. Freudestrahlend kommen sie mit ihren Tütchen an, natürlich gefüllt mit leckeren Süßigkeiten. Allerdings darf der Süßkram erst zuhause gefuttert werden und so wandern die Tütchen ins Garderobenfach und warten aufs Abholen.

Ostern in der Kindheit
Ostern ist einfach immer ein schönes Fest für Kinder. Ich habe noch viele Erinnerungen an Ostern. Allein der Glaube an den Osterhasen, an den man sich doch länger versucht zu klammern, als man meinen würde. Es ist doch einfach eine zu nette Vorstellung, dass da ein Häschen durchs Gras hüpft mit einem Körbchen voll bunter Eier. Ein wenig dieser kindlichen Perspektive nehme ich wieder ein seit ich selber Mutter bin. Und in meinem neuen Beruf kann ich mir diese sogar noch eine Weile länger bewahren. Das versüßt einem den Alltag ganz ungemein.

Mein Lieblingsrezept
für einen richtig großen oder zwei kleine superleckeren Hefezopf:

600g Mehl
300 ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
100 g Zucker
4 Eigelb (+ 1 Eiweiß zum Bepinseln)
Salz
100g weiche Butter ( und etwas für´s Blech)
Abrieb von ½ Zitrone und ein wenig von einer Orange (immer Bio!)
Vanillemark von ½ Schote
(4 EL Rosinen, wer mag)
Hagelzucker zum Bestreuen

Mehl in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde drücken. Darin die Hefe zerbröckeln und mit ein bisschen Zucker, Salz und etwas warmer Milch zu einem Vorteigerl anrühren, etwa 10 min gehen lassen. Anschließend alle übrigen Zutaten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten und 60 min an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. (nach 30 min kämen die Rosinen dazu, bei uns pickt diese aber eh jeder wieder raus ,-)) Ein Backblech mit etwas flüssiger Butter bestreichen, Teig nochmals kurz durchkneten und dann zu einem großen Zopf oder 2 kleinen Zöpfen flechten. Das geht ganz einfach: Teig entsprechend abteilen, 3 oder 4 Stränge rollen oder ziehen und lustig drauf losflechten. Auf dem Backblech weitere 20 min gehen lassen, dabei den Backofen auf 175 ° vorheizen. Hefezopf/-zöpfe mit dem Eiweiß einpinseln und mit Hagelzucker bestreuen. Auf mittlerer Schiene 25-30 min goldbraun backen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Wir schneiden ihn meißt noch warm an- dass man das gar nicht unbedingt soll ist glaub ich ein Mähr.

März 2014

Waldwochen


Eine Kollegin organisiert im Rahmen ihrer Projektarbeit die Waldwochen für die Mäuseburgkinder. Wir gehen also die letzten drei Wochen vor Beginn der Osterferien gemeinsam in den Wald. Immer vormittags und das bei jedem Wetter.


39Das heißt im Klartext: große Matschhosen und Gummistiefelschlacht bevor es losgeht – und das mit über 50 Kindern! Ich kann nur sagen, da rührt sich was!

Und im Entenmarsch ab in den Wald
Für die Krippenkinder sind drei große Wägen dabei, sehen ein bisschen aus wie mobile Eisverkaufsstände. Haben aber stattdessen süße Kinderlein an Bort .

Kein Tag ist langweilig
Im Wald können die Kinder ganz unterschiedliche Angebote ausprobieren: sie sammeln fleißig Blätter und Zapfen, sie pausen mit Wachsmalkreiden auf Baumrinden oder bauen Zelte, Schaukeln oder Wippen. Sagenhaft, wie viele Möglichkeiten es gibt mit quasi Null Ausstattung! Am Nachmittag basteln die Kinder dann sogar noch aus all ihren Waldschätzen; Mandalas oder Mobiles. Und zum Abschluss des Projekts bekommt jedes Kind dann auch noch seinen eigenen Waldorden verliehen. Wundervoll zu sehen, wie stolz die Kleinen darauf sind.
Als ich Klein war, waren meine Familie und ich auch häufig im Wald. Ich kann mich heute noch ganz genau an unseren riesigen Ameisenhaufen erinnern. (Obwohl er, wie ich später erfahren habe, gar nicht so groß war) Aber das ist ja das Schöne an Kindheitserinnerungen: sie sind eingebrannt in der Ästhetik und Dimension, wie wir sie zu jenem Zeitpunkt empfinden.

Februar 2014

Herzlich willkommen bei den Mäusen!


Am 3. Februar ist mein erster Tag in der Mäuseburg. Ich werde von allen Kolleginnen und unserem einzigen Kollegen mit offenen Armen empfangen. Ich werde vorgestellt in den drei Kindergartengruppen und sehr professionell und persönlich in den Tagesablauf eingewiesen.

 

Meine Kollegen erkennen schnell, dass sie mir vertrauen können und was sie mir zutrauen können. Und so habe ich schnell Verantwortung zu tragen für das Wohl der Kinder, die Orga im Alltag oder die Mitgestaltung im Tagesablauf.

Ich werde einerseits ernst genommen mit dem was ich einbringe und andererseits freundlich und patent angeleitet, um noch so Vieles zu lernen. Von Anfang an habe ich das Gefühl, ich gehöre dazu und das macht großen Spaß!

Und die kleinen Mäuse ?
Auch die Kinder schließen mich schnell in ihr Herz. Meine größte Herausforderung: viele, viele Kindernamen lernen. Das geht aber ziemlich schnell, selbst wenn man wie ich ein eher schlechtes Namensgedächtnis hat.
Erstens fragen dich die Kinder selbst über jedes Detail zu deiner Person aus und zweitens verbessern sie dich vehement. „Ich heiße Sophia, nicht Sophie!“ wird man da schon mal streng zurechtgewiesen. So ganz ohne die höflich Zurückhaltung der Erwachsenen. Aber genauso schnell vergeben dir Sophia und Co wieder und lassen dich schnell in ihr Kinderherz. Das ist wirklich eine Wonne!
 

Februar 2014

Wie es dazu kam


Perspektivenwechsel - Im Herbst 2013 komme ich über ein Seminar „Perspektivenwechsel“ zum Entschluss, eine Umschulung zur Kinderpflegerin zu machen.

 

Die Ausbildung zur Erzieherin kommt zum jetzigen Zeitpunkt erstmal nicht in Frage. Entweder dauert sie insgesamt zu lange (in Teilzeit), bedeutet tagtäglich zu viel Inhalt (in Vollzeit), oder ist als Abendlehrgang mit zwei Kindern nicht realisierbar. Beginn wäre außerdem bei allen Varianten nur über ein 1-jähriges SPS (Sozialpädagogisches Seminar, durch Abitur bereits verkürzt von insgesamt 2 Jahren) möglich, und das immer erst zum September.

 

Solange kann ich nun nicht mehr warten…
Gleichzusetzen ist diese praktische Zugangsvoraussetzung mit einem Abschluss als staatlich anerkannte Kinderpflegerin. Daher fange ich also gleich am 7. Januar die 16 monatige Umschulung beim bfz in München an.
Mit 25 Wochenstunden kann ich das sehr gut mit meiner Familie vereinbaren.
Nach langer Recherche und Besuchen von vielen Infoveranstaltungen bei ganz unterschiedlichen Bildungsträgern, erkenne ich, dass dieser Weg am besten zu mir und meinen Möglichkeiten passt.

Die Umschulung dauert insgesamt 16 Monate, in meinem Fall von Januar 2014 bis Mai 2015, wobei sich die Prüfungstermine bis in den Juli hineinziehen können. Nach Abschluss des Lehrgangs werden wir in allen 13 Fächern schriftlich bzw. praktisch geprüft und das an einer beliebig zugeschlüsselten Berufsfachschule in Bayern. Insgesamt müssen für die Zulassung, neben diversen Nachweisen, wie einem ärztlichen Gesundheitszeugnis und einem polizeilichen Führungszeugnis, 800 Praxisstunden nachgewiesen werden. Diese sind in zwei große Blockphasen von je 3 Monaten zu Beginn und ab September in weitere acht Wochen, allerdings auf 5 Monate verteilt, gegliedert. Dazwischen liegen immer Schulblöcke oder Urlaubstage. Nach einer intensiven Praktikumszeit in der ersten Hälfte der Umschulung habe ich ab dem nächsten Kindergartenjahr folglich vermehrt Schulblöcke. Ich finde diese Reihenfolge super, da sich viele Fragen erst in der Praxis ergeben. Und mit der Theorie während der Schulwochen können die eigenen Erfahrungen dann schön untermauert werden. In insgesamt 8 Monaten im Kindergarten hat man glaube ich richtig viel gelernt um dann für den Berufseinstieg gewappnet zu sein.

Umschauen lohnt sich
Ich kann aber nur empfehlen, sich alles einmal anzuschauen und die vielen Optionen abzuchecken. Gerade über das Kursnet der Arbeitsagentur kommt man eigentlich auf alle Alternativen.

Februar 2014

Dürfen wir vorstellen: PAULINE


Pauline hat eine große Entscheidung für ihr Leben getroffen. Nach einem Job in der Werbebranche, einer Familiengründung und einem Halbtagsjob im Theater erfüllt sie sich jetzt einen Traum. Sie möchte das machen was ihr wirklich Spaß macht. Sie wird Kinderpflegerin!

Regelmäßig wird sie hier über Spannendes, Nachdenkliches und Wissenswertes berichten.

Um die Bloggerin Pauline erstmal vorzustellen, hat sie uns einige Fragen beantworten.

 

Servus, ich heiße Pauline, bin 33 Jahre alt und ein echtes Münchner Kindl.
Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei wunderbare Töchter, die 7 und 10 Jahre alt sind.
Wir leben im Münchner Süden und fühlen uns dort unbeschreiblich wohl.

Wie ist es eigentlich zur Umschulung zur Kinderpflegerin gekommen?
 

Tja, wie so viele Mütter arbeite ich nicht mehr in meinem eigentlichen Beruf. Ich habe Werbekauf-frau gelernt. Die Branche ist generell nicht sehr familienkompatibel, außerdem sind viele Jobs durch globale Veränderungen schlichtweg weggefallen. Da ist dann eine Familienpause speziell in Umbruchszeiten auch nicht unbedingt dienlich.

Die letzten Jahre habe ich als Sekretärin gearbeitet. Das war als Übergang auch in Ordnung, aber auf Dauer nicht mein Ding. Daher musste ich mich ganz neu orientieren: die Perspektive wechseln!
Ich habe mich intensiv mit meinen Stärken und Schwächen, mit dem was ich richtig gerne mache und wie ich es verwirklichen könnte auseinandergesetzt. Und plötzlich mündete Alles in dieses Berufsbild. Und ich habe mich getraut, neu anzufangen. Et voilá!

 

Was hattest du für einen Berufswunsch als du selbst noch ein Kind warst?
Den großen und einzig wahren Berufswunsch hatte ich als Kind so nicht wirklich.
Aber als ich klein war, hatten meine Schwester und ich unsere Kinderzimmer zeitweise als Einwohnermeldeamt, später dann als Modelagentur in Betrieb. Beides habe ich nicht weiter verfolgt.

 

Welchen Lebensabschnitt würdest du als den benennen, der dich am meisten geprägt hat?
Mich hat zum einen die Phase während meiner Schulzeit sehr geprägt, gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwester im Drei-Mädels-Haushalt aufzuwachen. Ich wurde sehr früh sehr selbstständig und konnte schon bald meine eigenen Pläne verwirklichen.

 

Zum anderen prägt mich der immer noch andauernde Lebensabschnitt als Ehefrau und Mutter ungemein. Ich habe mich Anfang 20 ganz bewusst für diese Lebensphase entschieden, da sie meines Erachtens eine der bedeutsamsten wie auch unterhaltsamsten ist.

 

Wie kannst du dich nach einem langen Tag am besten entspannen?
Ich entspanne mich tatsächlich eher ungern, da ich selten so richtig das Verlangen danach habe.
Kochen finde ich zum Beispiel äußerst entspannend. Ich liebe es im Frühling oder Sommer Hefeteig anzusetzen und ihn in der Sonne „gehen“ zu lassen um dann eine schlonzige Focaccia für´s Abendessen zu backen. Und nebenbei ein Gläschen Spritziges.

 

Was hast du in deinem Leben noch nie gemacht, hast es aber noch vor?
Ach, da gibt es so einiges was ich noch vorhabe. Ich war zum Beispiel noch nie in London, warum auch immer. Oder auch Madrid oder Stockholm. Diese Städte werde ich auf jeden Fall noch bereisen. Mal sehen ob mit oder ohne Kinder.

Unsere Blogerin Pauline

Dürfen wir vorstellen:
Unsere Bloggerin
Pauline