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Erfolgsgeschichten von pädagogischen Fachkräften.

  • Foto: Felix Babacek

    „In diesem Beruf geht es
    um weit mehr, als nur mit
    Kindern zu spielen!” -

    Felix Babacek, Erzieher

    Fordern und fördern

    Durch meine Arbeit baue ich das Selbstvertrauen der Kinder auf. So helfe ich mit, sie zu eigenständigen Menschen zu erziehen. Besonders schön ist, wenn die Kinder bei konkreten Aufgaben Erfolge erzielen, die sie auf das Leben vorbereiten.

    Auch das eigene Selbstvertrauen wächst

    Seit ich Erzieher bin, gehe ich viel offener auf andere zu. In meinem Beruf sehe ich jeden Tag, wie sich die Kinder entwickeln. Meine Sichtweise auf die Menschen hat sich dadurch verändert.

    Schöne Momente

    Ich freue mich jedes Mal wieder über die Begeisterungsfähigkeit der Kinder. Wenn alle bei einem Angebot freiwillig mitmachen, merkt man sofort, dass es ihnen gefällt. Das gilt vor allem für Bewegungsangebote und Kreativspiele. Denn Kinder sind mit ihrer Meinung ehrlich und sagen es gleich, wenn sie etwas nicht mögen.

  • Foto: Nicole Zanner

    „Kinderlachen ist für
    nichts in der Welt
    einzutauschen.” -

    Nicole Zanner, Kinderpflegerin

    Gesunde Mischung

    Ich mag den Umgang mit Kindern. Besonders die Mischung aus gegenseitigem Respekt und hin und wieder Quatsch machen. Das funktioniert gut, denn ich bin sehr konsequent. Die Kinder wissen, wo die Grenzen sind, und lernen so, sich an Regeln zu halten. Ich bin auch sehr geduldig und habe Verständnis, einige Dinge mehrmals am Tag zu erklären.

    Mit Herz und Leidenschaft

    Wenn ich eine Gruppe von dreijährigen Kindern übernehme, können sie vieles noch nicht. Durch meine Betreuung lernen sie in kürzester Zeit wichtige Dinge, z. B. sich selbst anzuziehen oder mit einer Schere umzugehen. Wenn die Kinder stolz auf ihre eigenen Fortschritte sind, berührt mich das sehr. Ich merke, dass auch ich selbst mit der Gruppe mitwachse. Die Kinder geben so viel zurück.

    Stolz

    Letztes Jahr habe ich gemeinsam mit unseren Vorschulkindern und deren Eltern einen Wochenendausflug gemacht, bevor sie in die Schule kamen. Das hat Spaß gemacht, weil wir sehr gut harmoniert haben. Und es hat mir gezeigt, dass ich über die letzten drei Jahre etwas Schönes aufgebaut habe. Es war ein tolles Erlebnis, auf das ich sehr stolz bin.

    An den Aufgaben wachsen

    Als ich als Kinderpflegerin angefangen habe, war ich noch sehr jung. Je mehr Verantwortung ich übernommen habe, desto mehr bin ich an diesen vielfältigen Aufgaben gewachsen. Heute bin ich viel reifer und selbstbewusster. Ich bin ein Vorbild für die Kinder und verhalte mich auch dementsprechend.

  • Foto: Michaela Stecker

    „Nur wer authentisch ist,
    kann den Kindern
    ein Vorbild sein.” -

    Michaela Stecher, Erzieherin

    Gelebte Erziehung

    Die Kinder werden durch meine Arbeit selbstständiger. Wenn ich sehe, wie sie sich z. B. selbst anziehen oder ohne Hilfe auf die Toilette gehen, ist das eine Bestätigung meiner Arbeit. Außerdem schauen sie sich viele Verhaltensweisen von mir ab. So kommt es schon einmal vor, dass die Kinder sich gegenseitig „erziehen“, weil sie die Regeln für das Zusammenleben in der Gemeinschaft gelernt haben.

    Vertrauen

    Es ist schön, wenn die Kinder mir gegenüber Vertrauen entwickeln. Das sieht man schon daran, dass sie sich freuen, wenn ich den Raum betrete. Oder wenn besonders schüchterne Kinder auf mich zukommen und sich zwischen uns eine Beziehung aufbaut. Man bekommt jeden Tag etwas von den Kindern zurück.

    Ich mache etwas Sinnvolles

    Ich bin durch meinen Beruf viel positiver eingestellt als früher, denn es kommt so viel von den Kindern zurück. Wenn ich nach Hause komme, habe ich das Gefühl, dass ich etwas erledigt habe. Ich habe einfach wahnsinnig viele positive Geschichten zu erzählen.

  • Foto: Bianca Jänsch

    „Wenn ich
    nach Hause komme,
    weiß ich, dass ich etwas
    Sinnvolles gemacht habe.” -

    Bianca Jänsch, Erzieherin

    Ich bekomme so viel zurück

    Man investiert viel in diesen Beruf, bekommt aber dafür auch eine Menge von den Kindern zurück. Das beginnt schon am Morgen bei der Begrüßung. Ich liebe die Nähe zu den einzelnen Kindern und freue mich, dabei auch viel Privates zu erfahren. Da ich lange Zeit in einem anderen Job gearbeitet habe, weiß ich die schönen Seiten des Erzieherberufs besonders zu schätzen.

    Ich kann was bewegen

    Viel bewegen kann man besonders mit Projekten, die an die Interessen der Kinder anknüpfen und Themen aufgreifen. Zum Beispiel hatten wir einmal ein Körperprojekt, bei dem die einzelnen Körperteile Thema waren. Die Kinder hingen dabei an meinen Lippen. Offenbar haben sie dann auch zu Hause davon erzählt, denn ich bekam viele positive Rückmeldungen der Eltern.

    Ich kann ich selbst sein

    Im Gegensatz zu früher bin ich jetzt viel mehr bei mir und kann ich selbst sein. Ich muss nicht wie in meinem früheren Beruf eine Rolle spielen. Das ist wichtig, denn die Kinder wollen eine authentische Person, die sich nicht verstellt. Ich kann sagen, dass ich in mir selbst ruhe.

  • Foto: Oliver Mader

    „Erzieher zu sein,
    das hat man in sich drin.” -

    Oliver Mader, Leiter der
    BRK-Kindertagesstätte
    "In den Kirschen"

    Ein besonderer Beruf

    Es macht große Freude, dass die Kinder so viel zurückgeben – Positives und Negatives, ganz ungefiltert. Sie freuen sich über Ereignisse, die wir kaum noch wahrnehmen. Im Garten sein, einen Ausflug machen, der erste Schnee ...

    Tolles Team

    Mein schönstes Erlebnis in jüngerer Zeit war eine Elternaktion: Wir haben gemeinsam im Garten ein Spielhaus gebaut. Ein Erlebnispädagoge und Schreiner hat uns beraten, aber Planung und Bau haben wir, die Eltern und das Team, komplett in Eigenregie umgesetzt. Nach zwei Tagen Bauzeit stand das Haus mit Aufgang, Terrasse, Hängebrücke und Balancierbalken. Die gemeinsame Arbeit für die Kinder stärkte die Partnerschaft der pädagogischen Teams zu den Eltern.