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Typisch Mann!?!

Bundesweit liegt der Anteil von männlichen Fachkräften in Kitas bei 3,2 Prozent. 13.246 Männer sind derzeit in der Kindererziehung tätig
(Quelle: epd-Landesdienst Bayern, Nr.60, 28.03.2013).

Wie in ganz Deutschland entscheiden sich auch in Bayern immer mehr Männer für eine Ausbildung zum Erzieher.

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Oliver Mader, Einrichtungsleiter

„Besonders Frauen reagieren positiv, wenn ich von meinem Beruf erzähle. Sie finden es toll, dass auch

Männer in der Erziehung arbeiten.“

„Allmählich gibt es mehr Männer in Kitas. Während meiner Ausbildung waren wir zwei Männer gegenüber fast 50 Frauen. Meine jungen Kollegen waren in einer gleich großen Gruppe schon zu siebt oder zu acht.“

 

Felix Babacek, Erzieher

„Als ich in meinem Freundeskreis erzählt habe, dass ich eine Ausbildung zum Erzieher mache, gab es keine negativen Reaktionen. Im Gegenteil, die meisten fanden meine Entscheidung toll.“

„Meine Kolleginnen haben mich sehr gut im Team aufgenommen. Sie waren froh, dass ein Mann die Einrichtung verstärkt.“

„Meine Beziehung zu den Kindern ist teilweise anders als die meiner Kolleginnen. Vor allem die Jungs sind mir gegenüber viel offener. Oftmals kommen sie erst zu mir, wenn sie Probleme haben.“

 

Andreas Parthum, Erzieher

„Ich denke, dass es von Vorteil ist, wenn Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertageseinrichtungen vertreten sind. Aber letztlich hängt die Qualität nicht vom Geschlecht ab, sondern von der Art und Weise, wie die jeweilige Fachkraft ihre pädagogische Arbeit leistet.“

„Für Kinder ist es schon in der frühkindlichen Entwicklung wichtig, dass sie beide Geschlechterrollen kennenlernen. Nur so können sie geschlechtsspezifische Unterschiede erkennen und für ihre Weiterentwicklung nutzen.“

 

Stefan Drengler, Erzieher

„Im Gegensatz zu meinen damaligen Vorstellungen macht der Beruf viel mehr Spaß als ursprünglich gedacht.“

„Besonders schön sind die Momente, in denen die Kinder das übernehmen, was man ihnen für ihren Weg mitgeben möchte.“

„Männer sollten den Beruf des Erziehers ergreifen, weil die Kinder zwingend männliche Bezugspersonen brauchen!“