Bayern

Manuela Jonuscheit und Chris Manet  malen den Herzwerker Schriftzug als Lighttag.

COACH FÜR
DIE GANZE FAMILIE.

 

In vielen Lebensbereichen nehmen wir ganz
selbstverständlich Hilfe in Anspruch: vom Training
im Sport über das Coaching im Beruf bis hin zur
Lebensberatung. Doch wenn es um die
Kindererziehung geht, haben viele Eltern Angst,
sich Hilfe zu holen. Dabei ist Erziehung ein
anspruchsvoller Job. Und das Schwierigste: Fürs
Elternsein gibt's keine Ausbildung. Und für Kinder
kein Patentrezept, wie man problemlos groß und
stark wird.

Die Jugendhilfe versteht sich als Coach für die
ganze Familie. Die Angebote reichen von der
Beratung in Erziehungsfragen bis zur
längerfristigen, intensiven Begleitung und
Betreuung. Frühzeitige, vorbeugende
Maßnahmen sind ganz besonders wichtig.

Was Jugendhilfe bewegt.

 

Im Blickpunkt der Kinder- und Jugendhilfe stehen
v. a. benachteiligte Kinder und Jugendliche und
deren Familien. Wichtigstes Ziel: Kein Kind und
kein Jugendlicher soll verloren gehen oder den
Anschluss verpassen. Für die zukunftsorientierte
Kinder- und Jugendhilfe gilt:

  • Kinder werden am besten geschützt und
    gefördert, wenn wir die Eltern in ihrer
    Erziehungskompetenz stärken.
  • Je früher Kinder und ihre Familien geeignete
    Hilfen erhalten, desto nachhaltiger kann die
    Förderung gelingen und wirken.
  • Kinderschutz braucht aktive Partner: Im
    bayerischen KoKi – Netzwerk frühe Kindheit
    arbeiten alle Verantwortlichen und Fachleute
    eng mit den Eltern und Familien zusammen.

Keine Angst vorm Amt!

 

Die sozialpädagogischen Fachkräfte in den
Jugendämtern tragen eine enorm hohe
Verantwortung. Besonders dann, wenn sie
entscheiden müssen, ob ein Kind auch während
schwieriger Phasen in seiner Familie sicher und
behütet aufwachsen kann. Dabei haben sie neben
dem Wohl des Kindes immer auch die Bedürfnisse
und Wünsche der Eltern im Blick: Die Jugendämter
arbeiten gemeinsam mit den Eltern an Lösungen.