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Theaterprojekt in Memmingen

März 2013

Gerade proben Schüler der achten Klasse der Staatlichen Realschule Memmingen zusammen mit Theaterregisseur Jean-Francois Drozak für ihre Aufführung am 07. März. Wie die Mädels und Jungs sich dabei fühlen, haben sie in kurzen Blogbeiträgen zusammengefasst.

Bihter Kitir

Graf Staufenberg Baskettball HalleHeute haben wir uns zunächst über den Ablauf der Woche unterhalten. Anschließend kam der erste Herzwerker aus dem Bereich der Behindertenhilfe. Herr Konrad erzählte uns darüber, wie er mit den behinderten Menschen aus seiner Einrichtung Memmingen unsicher macht. Es macht ihm Spaß die Leute auf der Straße zu irritieren. Die gehen auch öfters einfach in Bekleidungsläden und machen ihre eigene Modenschau. Ich wusste gar nicht, dass es so lustig sein kann mit behinderten Menschen zu arbeiten. 

Nicolas Pascal

Heute haben wir um 8 Uhr angefangen. Normalerweise beginnt bei uns der Unterricht schon um 7 Uhr 30. Wir haben die Bühne, Beleuchtung etc. aufgebaut und waren so gegen 11 Uhr fertig. Anschließend haben wir die Wanderszene geprobt. Ich wusste gar nicht das Wandern auf einem Fleck zu den Stunts gehört. Normalerweise denkt man bei Stunts an Kampfszenen. Aber es ist gar nicht so einfach auf einem Fleck so zu gehen, und dabei den Eindruck zu erwecken man würde wandern. In einer weiteren Szene ging es um eine alte Frau, die nicht sprechen kann. Sie kann aber singen. Wie kann es sein, dass Menschen nach einem Hirnschlag zwar singen, aber nicht sprechen können? Kaum zu glauben, dass wir das morgen schon alles vorspielen müssen. Mal schauen wie es wird.

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Felix Haag

Heute wurde es ernst. Der Bayerische Rundfunk kam schon zur Generalprobe. Der Redakteur vom Notizbuch hat viele unserer Szenen aufgenommen. Manchmal mussten wir auch die Szenen mehrmals spielen.

Img 0070Bis zur Generalprobe hatten wir schon fünf Gesamtdurchläufe hinter uns. Die Proben waren anstrengend, doch auch mit viel Freude verbunden. Mittags waren wir mit den Mädchen immer beim Metzger neben an. Das war echt nett: Mädchen und Leberkäs. Unsere Schule wurde ja erst vor zwei Jahren gebaut. Zuvor war auf dem Grundstück ein Schlachthof. Ich bin froh, dass wir Geschichten von Herzwerker und nicht von Schlachter auf die Bühne bringen. Die Premiere selbst dauerte genau 90 Minuten und alles klappte gut. Wir erhielten viel Beifall. Jetzt bin ich sehr müde.